«Ich möchte nichts richtig machen müssen»

Die Schauspielerin Katharina Bach feiert an den Münchner Kammerspielen Erfolge

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Was für eine Energie, die von der Bühne herab knistert, glitzert, gluckst und giggelt – und dann plötzlich explodiert, aus einer schroffen Tiefe heraus, die man zuerst gar nicht verorten kann in der schmalen Person da oben in der Mitte mit hellwachen Augen und leicht spöttischen Mundwinkeln. Noch sitzen sie zu fünft am Lesetisch und kabbeln sich über ihre Positionen im Rollenverzeichnis – «ich bin erste Zeile, nee zweite Zeile» – ein Prolog, den Sivan Ben Yishai zu Ibsens «Nora» dazugeschrieben hat und der den latenten Klassismus des Stücks präzise herausarbeitet.

Ein Grund, warum die Uraufführung an den Münchner Kammerspielen mit dem Untertitel «Ein Thriller von Sivan Ben Yishai, Henrik Ibsen, Gerhild Steinbuch & Ivna Žic» in der Regie von Felicitas Brucker zum Theatertreffen eingeladen wurde, ein anderer Grund ist – Katharina Bach. 

«‹Nora› beherzt mich, weil wir es gemeinsam anfangen», meint sie später, als wir uns am Nachmittag in einem Münchner Vorstadt-Café treffen. Nachdenklich, auf Genauigkeit bedacht, fast introvertiert wirkt sie da bei einem Pfefferminztee. Da oben mit den anderen am Tisch vorn an der Rampe ist sie die herrische Bitch, die den namenlosen Paketboten, der im Text nur einen Satz abbekommen hat, eiskalt weg -rationalisieren will und das Hausmädchen Helene am besten gleich mit, erst nonchalant wie nebenbei und dann großartig grob aus der Haut fahrend, wenn der Kollege Vincent Redetzki, der den Boten spielen soll, schüchtern widerspricht. Die Szene ist einerseits natürlich gebaut und kommt doch unberechenbar eruptiv rüber. «Wir sind im Austausch miteinander und mit dem Publikum», bestätigt Katharina Bach den Eindruck, den man vom Parkett aus hat. 

Und Felicitas Brucker charakterisiert das Besondere an der Zusammenarbeit mit ihr auf meine E-Mail-Anfrage hin: «Katharina sucht das Erlebnis auf jeder Probe, als wäre es ihre letzte. Nie gibt es Routine. Jedes Mal geht es darum: Wie weit können wir gehen, um an eine Grenze oder an einen Kern ran zu kommen. Die Proben mit Katharina machen unglaublich viel Freude, da man gemeinsam dieses Erlebnis sucht, immer gemeinsam als Gruppe, wie eine Band und mit vollstem Vertrauen.» Und Bach gibt ungefragt das Kompliment zurück: «Felicitas ist nicht daran interessiert, jemandem einen Spielstil aufzudrücken. Sie geht auch mit den Bedürfnissen, mit der Herangehensweise, wie man probt, sehr individuell um. Das sieht sie und nimmt sie wahr. Und trotzdem ist sie selber ein Energiebündel, die ist fokussiert, die arbeitet, die ist da. Und ich brauche das manchmal, zu merken, dass mein Gegenüber schneller ist als ich selbst. So kriege ich das Gefühl, dass dieser Wust in meinem Kopf eine Ordnung oder einen Sinn bekommt.» 

Es ist die zweite gemeinsame Arbeit der beiden an den Münchner Kammerspielen nach «Die Politiker» von Wolfram Lotz 2021 schon mit derselben Kernbesetzung – Katharina Bach, Svetlana Belesova und Thomas Schmauser –; bei «Nora» sind jetzt noch Vincent Redetzki und Edmund Telgenkämper mit dabei. Um der Radikalität der Textpartitur auf Augenhöhe zu begegnen, kam man damals überein, dass alle drei Spie -ler:innen den Lotzschen Gedankenstrom im Ganzen performen, pa -rallel, aber aus unterschiedlichen Perspektiven. Ein wilder Ritt, bei dem Katharina Bach den Text-Loop «Adolf Hitler, Adolf Hitler, ich esse einen Apfel, ich esse einen Apfel, ich esse eine Birne, Adolf Hitler, Adolf Hitler ...» minutenlang kopfunter an einer Stange turnend an eine Grenze trieb, «dass zuletzt nur noch Töne, Laute, Schreie übrigblieben und man in solchen Momenten über ihren Körper die ganze emotionale Wucht der deutschen Geschichte spürte, die sie da versuchte auszutreiben», erinnert sich Brucker und fügt hinzu: «Es geht in der Arbeit mit ihr immer um das, was uns mit dem Text verbindet, wo es persönlich wird. Texte und Themen gehen mit hoher Energie durch ihren Körper, als wolle sie alles mit großer Wucht aufsprengen. Wir haben beide diesen Wunsch, im Theater etwas von der unglaublichen Intensität einzufangen, mit der einem die Welt entgegenschlägt.» 

Daraus resultiert vielleicht auch Bachs unbändiger Bewegungs -hunger – draufgängerisch, traumsicher, gelenkig. Und dabei doch gleichzeitig immer kontrolliert und reflektiert. Kaum zu glauben, dass sie nie eine Tanzausbildung absolviert hat! Viva Schudts Bühnenbild für «Nora», diese auf den Kopf gestellte, abschüssige Front des Familienheims mit Giebeln und Balustraden, ist wie für sie gemacht. Da kann sie klettern, hangeln, balancieren, schwindelfrei über dem Abgrund und immer volles Risiko. So wie die Nora, die sie zusammen mit Felicitas Brucker geschaffen hat, kein eingesperrtes Heimchen an irgendeinem Herd, sondern eine Frau auf Speed, Fassadenkletterin einer bürgerlichen Fami -lienidylle, die für das Bild kämpft, das sie selbst von sich entworfen hat, bis es sich als brüchig herausstellt. Das transportiert auch das stilsprengende Kostüm (ebenfalls von Viva Schudt) – glänzend weiße Sportjeggins mit dunklen Seitenstreifen zu feminin verspielter Rüschenbluse. Für Katharina Bach bedeutet das: «Die kann losrennen. Die ist schnell. Vielleicht ist sie gerade schon auf dem Sprung.»

Jedenfalls nicht so eine eingeschlafene Nora, die sich eingerichtet hat und den ganzen Tag nur noch rumsitzt: «Am Ende schlägt Gerhild Steinbuch mit ihrem Text auf dieses Konstrukt Nora drauf und sagt ‹Alle möglichen Noras könnte ich sein! Welche wollt ihr haben?› Diese Zersplitterung – auf einmal sind da 100 Identitäten, nachdem das ganze Haus sinnbildlich abgefackelt wurde, die Kinder weg sind, den Mann hört sie nicht mehr … nur noch die Frage: Wer könnte ich sein? Wie konstruiere ich mir da aus dieser Brachfläche jetzt wieder meine Nora zusammen?» 

Es war mit Katharina Bachs Idee, die österreichische Autorin Gerhild Steinbuch, die sie noch aus ihrer Zeit am Schauspiel Frankfurt kennt, um einen Beitrag zur Nora-Produktion zu bitten: «Gerhild hat einen ganz eigenen Sprachgroove und -rhythmus, der mich sofort fesselt», stellt sie fest. «Für mich ist das ein Schauspieler:innenfest, was sie schreibt, weil diese Sprache einem so viel Energie gibt. Das geht durch den ganzen Körper.» Eine Win-win-Situation, wie man an einer Aufzeichnung der gemeinsamen Produktion «Friendly Fire» sieht (uraufgeführt 2017 auf dem Eclat-Festival in Stuttgart in der Regie von Philine Rinnert), bei der Katharina Bach den sprachlichen Weg einer Persönlichkeitswerdung unter dem Beschuss von Selbst- und Fremdzuschreibungen mit expressionistischem Stimm- und Körpereinsatz performt.

Für Körper schreiben

Umgekehrt bestätigt auch Steinbuch, wie die Begegnung mit der Schauspielerin ihre eigene Arbeit gepusht hat: «Tatsächlich wäre mein Schreiben ein anderes ohne die Zusammenarbeit mit ihr, eines, das den Möglichkeiten von Theater relativ ignorant gegenübersteht. Durch sie habe ich zum ersten Mal so richtig verstanden, was das heißt, dass man als Autorin für Körper schreibt, dass der Text auf Körper trifft und dass dieses Aufeinandertreffen je nach Anlage des Textes, von Rhythmus und Sprache, interessant oder völlig unproduktiv sein kann. In Katharinas Arbeit wächst mein Text über sich hinaus, er verbindet sich, variiert sich, erzählt viel mehr als er selbst und bleibt gleichzeitig bei sich. Und er wird präziser, denn wenn Katharina mit meinen Texten arbeitet, ist sie auch Lektorin, weiß genau, welches Wort klanglich nicht passt oder wo der Rhythmus ungenau ist. In jeder Arbeit mit Katharina lerne ich deswegen genauer mit dem eigenen Schreiben zu sein, meinen Beitrag zum Theater präziser zu gestalten, und gleichzeitig ermöglicht diese enge Zusammenarbeit eine Freiheit im Schreiben, die ich mir sonst erst erkämpfen muss, vor allem gegen mich selbst.» 

In eine radikale Vision von Freiheit mündet auch die Münchner «Nora» – Freiheit als buchstäblich flammendes Fanal der Selbstauslöschung vor der Projektion des brennenden Hauses, die Zerstörung der Vergangenheit als Voraussetzung für eine Erneuerung, die die letzten Worte: «Und jetzt –», wütend gebrüllt, als vage Aussicht in den Raum stellen. Konzipiert ist der Abend eigentlich als eine Art Double Feature zusammen mit «Die Freiheit einer Frau» nach dem Roman von Edouard Louis über den langwierigen Emanzipationsprozess seiner Mutter von ihren gewalttätigen Ehemännern, gut 130 Jahre nachdem Nora ihren bürgerlich angepassten Helmer hinter sich gelassen hat. 

Hier spielen wieder alle drei – Bach, Schmauser und diesmal Telgenkämper – abwechselnd alle Rollen, roh aus der Hüfte heraus vor einer an die Rampe gerückten weißen Wand. Wenig Identifikation, dafür eine punktgenaue Analyse der Situation. Man spürt den Druck der Verhältnisse wie in einem Dampfkessel, Abscheu und Zärtlichkeit des Sohnes, aber auch die Hilflosigkeit der Männer, die in ihrer toxischen Gewalt -spirale aus Alkohol, Krankheit und Selbstmitleid festhängen, und wie sich im Blick der Mutter auf sich selbst plötzlich minimale Spielräume auftun. Solche Geschichten zu erzählen, findet Katharina Bach wichtig und freut sich darüber, wie groß das Bedürfnis in Publikumsgesprächen nach dieser Vorstellung ist, etwas von sich zu erzählen: «Dass die Beschäftigung mit dem eigenen Leben so direkt anfängt, das habe ich selten erlebt.» 

Für sie selbst ist das Theaterspielen mittlerweile auch so etwas wie eine Therapie, eine Art regenerierende Transformation. «Ich betrete das Theater und kriege ad hoc gute Laune, selbst wenn ich gerade körperlich völlig am Ende bin», stellt sie fröhlich fest. Dabei wollte sie das, was sie mittlerweile über zehn Jahre lang mit Begeisterung ist, ursprünglich gar nicht werden. Theater als Beruf, das lag während der Schulzeit in Remscheid noch weit hinter dem Horizont, trotz Spaß am Spielen in der Theater-AG. Was ihr damals vorschwebt, ist eher «so etwas mit Umwelttechnik – weil ich immer dachte, ich muss Bäume retten in meinem Leben». Als sie das einer Lehrerin erzählt auf die Frage, was sie nach dem Abitur vorhabe, meint die, ob sie es nicht vorher mal bei einer Schauspielschule probieren wolle. «Da hab ich gesagt, ok, was muss ich da machen? Und hab dann vorgesprochen und bin erstmal überall rausgeflogen», erinnert sie sich lachend.

Was ist mit den Kindern los?

Aber irgendwie hatte der Gedanke sich festgesetzt, und dann war da noch dieses Gefühl, nicht auf Dauer in Remscheid bleiben zu können, das schließlich half, die Angst vor dem Aufbruch zu überwinden. In Leipzig schreibt sie sich für Theaterwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte ein, findet alles spannend und kann sich überhaupt nicht entscheiden, wo anfangen. In der Familie ist sie die Erste, die studiert (bis auf den Bruder mit Elektrotechnik). Die Eltern, Schreiner und Buchhalterin, wundern sich eher, warum die Kinder so gut sind in der Schule – was ist nur mit denen los? Aber Hauptsache sie machen das, womit sie glücklich werden. Das Studium ist es für Katharina Bach dann aber doch nicht, vor allem nicht, in Bibliotheken rumzusitzen und wissenschaftliche Arbeiten zu schreiben. Da stirbt ihr der Körper ab. Stattdessen spielt sie an Leipziger Off-Theatern wie den Connewitzer Cammerspielen, manchmal in mehreren Gruppen gleichzeitig, und möchte diese Übergangszeit im Nachhinein nicht missen. «Das hat mich demütiger gemacht», meint sie rückblickend. «Man geht wo hin und fühlt sich erstmal ganz unwohl, fremd und einsam. Du bist angewiesen auf die Zuvorkommenheit einer Gesell -schaft, dass Menschen auf dich zukommen und dich willkommen heißen, dass einfach jemand Hallo sagt. Dadurch entwickelt man auch einen Blick für andere Leute, die neu in ein Umfeld kommen. Ich bin dadurch in meiner Persönlichkeit selbstbewusster geworden und weicher.»

Bei der nächsten Runde klappt es dann auch mit der Aufnahme in den Schauspielstudiengang der Folkwang Universität der Künste in Bochum und gleich im Anschluss mit einem Engagement am Schauspiel Frankfurt. Vor allem die Körperarbeit ist ihr während der Ausbildung wichtig, lernen loszulassen und dieses Immer-auf-der-Hut-Sein und «Oh Gott, bloß nichts falsch machen!» zu überwinden. Auch das Singen mit ihrer wunderbar offenen, tiefen Altstimme muss sie sich da erst zugestehen. Als ihr früher gesagt wurde, du klingst ja wie ein Mann, hatte sie das getroffen und abgeschreckt. «Gerade während der Pubertät war das für mich schwierig, weswegen ich diese Stimme auch sehr lange verleugnet oder ihr zumindest keine Aufmerksamkeit gewidmet habe.»

«The Fe.Male Trail»

Das hat sich zum Glück geändert, spätestens mit ihrem eigenen Projekt «The Fe.Male Trail». Der 2019 noch in Frankfurt entstandene Nick-Cave-Abend mit der Band aka Bitchboy, zu der sich die Musiker Tim Roth, Martin Standke, Yuriy Sych und Tomek Witiak extra zu diesem Anlass zusammengefunden haben, ist mehr Himmel- und Höllenritt als Konzert, ein Trip mitten hinein in die religiösen Abgründe von Caves libidinösen Rachefantasien und suggestiven Bühnenzeremonien, gleichzeitig Zwiegespräch und wütender Widerspruch gegen seine vereinnahmenden Weiblichkeitsverherrlichungen: «Was macht das eigentlich mit uns Frauen?», fragt Katharina Bach. «Wir sind schuldig, seit wir aus dem Paradies raus sind. Und am Ende ist es Jesus, der Mann, der alle Schuld von uns nimmt. Wir dürfen nicht mal am Kreuz als Märtyrerin sterben, sondern hocken da auch nur wieder als Hure und als Heilige drunter.» 

Dass sie sich von solchen Zuschreibungen nicht ruhigstellen lässt, zeigen ihre eigenen flirrend suggestiven Texte, die wie dunkles Ge -dankengift zwischen den Songs durchsickern: «Oh bitte, bitte keine einfachen Antworten mehr auf poröse Fragen geben. … Ich schlag dir den Nagel durch deine Zunge direkt in mein Herz. Wenn du richtig liegst kannst du für immer den Himmel anschauen.» 

Und dann sind diese kurzen 90 Minuten bei aller Reflexion aber auch einfach überwältigendes, sich großzügig verausgabendes Entertainment. Bei jeder Aufführung ist jemand vom Haus eingeladen, stellvertretend für PJ Harvey die berühmte Ballade von Henry Lee mitzu -singen, und besonders freut es Katharina Bach, wenn die Zuschauer:innen am liebsten tanzen würden. Von diesem rauschhaften Flug eine Aufnahme für eine CD zu machen, reizt sie wiederum nicht sehr. Genauso wenig, wie sie sich bisher um Film- oder Fernsehrollen gekümmert hat. Kein Desinteresse aus Prinzip, sondern nur weil sie es am Theater so mag, etwas zu tun, was nicht festgehalten wird, und weil es dort immer die Möglichkeit eines Fehlers gibt, der beim Film natürlich in der Postproduktion eliminiert werden würde. Dagegen liebt sie den Adrenalinschub, wenn ein Blackout passiert, der gleichzeitig ein Moment höchster Freiheit und extremer Sicherheit ist. «Ich möchte nichts richtig machen müssen», erklärt sie in «AmA ohne Maske», einer subtilen Audioporträt-Reihe, die ihre Kollegin Wiebke Puls für die Website der Münchner Kammerspiele konzipiert hat. «Ich merke, dass da eine Energie in mir losgeht, die richtig ist.» 

Wie es bei ihr weitergeht? Erstmal ist sie glücklich, an den Kammerspielen angekommen zu sein (seit 2020 gehört sie fest zum Ensemble) und dass die Arbeit am Haus unter der Intendanz von Barbara Mundel fortgesetzt werden kann. Und für sich selbst? Da will sie sich vor allem nicht festlegen lassen, nicht in bestimmte Muster einsortiert werden. Lieber alles in ganz kleine Scherben zerhauen, was als Zuschreibung auf ihr lasten könnte, um erstmal komplettes Chaos und Verwirrung zu stiften und dann aus den Bruchstücken etwas wirklich Eigenes schaffen. Oder, wenn sie sich wirklich entscheiden müsste – dann auf Tournee gehen und Konzerte spielen.

KATHARINA BACH, geboren 1985 in Remscheid, ging zunächst nach Leipzig, bevor sie an der Folkwang Universität der Künste in Bochum Schauspiel studierte. Nach einem Engagement am Schauspiel Frankfurt ist sie seit 2020 Mitglied im Ensemble der Münchner Kammerspiele


Theater heute Mai 2023
Rubrik: Akteure, Seite 40
von Silvia Stammen

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