Ein überwältigendes Votum …

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… wurde 2006 dem Ärgernis des Jahres zuteil: Mehr als die Hälfte unserer 38 Kritiker, nämlich 24, erregten sich über die allseitige Regelverletzung der sprichwörtlich gewordenen Frankfurter «Spiralblockaffäre» und einem mit Ignoranz glänzendem «Spiegel»-Artikel des Pop-Literaten Joachim Lottmann im Gefolge, in der sich Schauspieler, Intendantin, Oberbürgermeisterin und ein «FAZ»-Kritiker, jeder auf seine Art, kräftig daneben benahmen.


Auf den zweiten Platz der, in diesem Fall freudigen, Übereinstimmung kam Thomas Ostermeiers eiskalte Schaubühnen-Hedda-Gabler Katharina Schüttler mit 11 Stimmen (plus 3 in der Nachwuchskategorie) als Schauspielerin des Jahres, Sandra Hüller wird als Dido in Sebastian Nüblings Basler Musiktheater-Hybrid «Dido und Aeneas» mit 6 Voten Zweite, während sich bei den Herren die Begeisterung gleichmäßiger verteilt: Es führt als Schauspieler des Jahres Felix Goeser  als Stuttgarter Platonow knapp mit 5 Anhängern, die sich allerdings noch um 5 aus der Nachwuchssparte erweitern. 4-mal wurde Samuel Finzi als Volpone am Deutschen Theater genannt, genauso oft (plus 2 Kollektivteilhabestimmen) wie Ernst Stötzners Multitask-Performance als Duncan et al. in der ...

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Theater heute Jahrbuch 2006
Rubrik: Regeln des Jahres, Seite 121
von

Vergriffen
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Zweite Sieger

… und eigentlich Erste: Katharina Lorenz vom Schauspiel Hannover wurde Nachwuchsschauspielerin des Jahres für ihre Rolle der Mascha in Tschechows «Drei Schwestern» (Regie Jürgen Gosch; hier mit Christoph Franken und Roland Renner). Unten links: Die Zweitplatzierte Schauspielerin des Jahres Sandra Hüller vom Theater Basel als Dido in Sebastian Nüblings Opernprojekt...