Der Geist der Macht
In einer möglichen Zukunft: Sieben Expeditionsteilnehmer*innen durchstreifen das längst verlassene Gebiet der alten Bundesrepublik und suchen in den Ruinen einer versunkenen Zeit nach Schätzen. In der alten Hauptstadt Bonn, am ehemaligen Kanzlerbungalow, wird die Routine der Expedition plötzlich gestört.
Eine dunkle Energie beeinflusst das Verhalten der Expeditionsteilnehmer*innen aus der Zukunft – einer Zukunft, in der schon lange die Ordnung der «Großen Einsicht» herrscht, die vor Jahrzehnten die großen Gefühle, die inneren und äußeren Spaltungen abgeschafft und dafür gesorgt hat, dass es keine Konflikte, keine Dramen, keine Kriege, aber auch keine Politik, keine Ränkespiele, keine doppelten Böden mehr gibt – nur noch «Hingabe, Wohlwollen und Transparenz».
Am Kanzlerbungalow ergreift das längst überwunden geglaubte 20. Jahrhundert von den Besucher*innen Besitz: Dr. Viktoria sehnt sich nach Aufregung, Dr. Martin will den Expeditionsleiter Dr. Matthias stürzen, dessen Frau Johanna hat eine ihrer «Phasen». Dr. Eddie hat als Erster den Bungalow betreten – und ist verschwunden. Wer hat den Apfel von Dr. Jacques gestohlen? Und wo kommen auf einmal all diese Gefühle her? Die Sieben ...
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Theater heute Jahrbuch 2018
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 164
von Kerstin Grübmeyer
B
Mike Bartlett
Love Love Love (Bremer Shakespeare Company)
Wild (Theater Potsdam)
Annie Baker
The Aliens (Staatstheater Kassel)
Richard Bean
Utopia (Turbine Theater)
Jon Brittain
Rotterdam (Rabenhof Theater Wien)
Sarah Burgess
Dry Powder (Landestheater Salzburg)
C
Olivier Choinière
Die Domäne (Theater Regensburg)
Tim Crouch
An Oak Tree (Die Eiche) (Schauspiel Frankfurt)
D
Mike...
Roland Schimmelpfennig hat Schule gemacht und eine ganze Generation von Autoren beeinflusst mit seiner ausgeformten Erzähltechnik – in der einfache Identifizierungen und Rollenzuschreibungen ständig unterlaufen werden und die Darsteller aus dem Modus des Erzählens in der dritten Person immer wieder ins szenische Spiel einer ersten Person einsteigen, um dies dann...
Du bist Schauspieler des Jahres, und das ist fantastisch. Du hast es verdient. Du hättest es auch schon früher verdient (aber dazu später noch mal mehr). Jetzt bist du es, und das freut mich total. Gefeliciteerd.
Schauspieler des Jahres. Oder muss ich das Wort Performer benutzen? Performer des Jahres? Künstler des Jahres.
Vielleicht muss ich kurz erklären: Ich...
