Das Leben ist kein Cat-Stevens-Song

Tschechow «Die drei Schwestern»

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Zurück in die Metropole wollen sie. Dahin, wo die Partysonne lacht, die Hauptstadt groovt, wo die Karriere winkt und das eigene liebe Leben, so hoffen sie, irgendwie zentrierter wirkt. Jedenfalls nicht so nebensächlich, nicht so stockend wie in der Provinz, wo sie ihr Haus zum Mittelpunkt der kulturell Kultivierten gemacht haben, ohne dass ihnen das noch viel bedeuten würde. Anton Tschechows vier Geschwister reden davon, diese Ära zu beenden. Sie tun es aber nicht. 

Das Leitungsquartett des Basler Schauspiels hingegen gibt zum Ende der Saison den Schlüssel ab.

Und zieht – hallo, Tschechow – in die Metropolen: Schauspieldirektor Lars-Ole Walburg folgt seiner Frau, der Dramaturgin Judith Gerstenberg, die nach Wien ans Burgtheater geht. Julia Lochte wird Chefdramaturgin an den Münchner Kammerspielen, im Doppelpack mit Ehemann Matthias Günther. Und dessen Abschiedsinszenierung am Theater Basel sind «Die drei Schwestern».

Nach Moskau also. «Was denn noch?», blafft Jörg Schröder, der als Militärarzt Tschebutykin das meiste hinter sich hat und vor sich höchstens noch den nächsten Rausch. Aber Moskau: Ein Strahlen huscht über Irinas Gesicht, wie sie so da steht, schneeweiß, und sich die ...

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Theater heute April 2006
Rubrik: Chronik, Seite 44
von Stephan Reuter

Vergriffen
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Notizen

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