Aufführungen
Volkstheater-Chef Christian Stückl hat zuletzt in München mit einem jugendfrischen «Richard III.» überzeugt. Jetzt legt er auf der Shakespeare-Spur mit «Hamlet» nach. Mit Shakespeares «Othello» setzt Jette Steckel am Deutschen Theater Berlin die mit «Herz der Finsternis» und Lukas Bärfuss’ «Öl» gestartete Suche nach der Begegnung mit dem Fremden fort, den Mohr von Venedig spielt Susanne Wolff.
Auch Shakespeare-Zeitgenosse Ben Jonson lädt in die Lagunenstadt, wo sein «Volpone» die Erbschleicher düpiert, Herbert Fritsch inszeniert in Oberhausen.
In Bremen kümmert sich Sebastian Schug um Ibsens gelangweilte «Hedda Gabler», in Leipzig holzt Sebastian Hartmann Tschechows «Kirschgarten» ab, und am Hamburger Schauspielhaus setzt Karin Henkel mit Ödön von Horváth auf «Glaube Liebe Hoffnung» (Foto). In eine schicksalsgläubige Antike reisen an der Berliner Schaubühne Jossi Wieler mit Aischylos’ «Prometheus, gefesselt» und am Münchner Residenztheater Dieter Dorn mit Euripides’ «Alkestis». Peter Esterházys «numerierte Sätze aus dem Leben einer Familie», «Harmonia Caelestis», heizt David Marton am Wiener Burgtheater mit Schauspielern und Musikern polyphon auf.
Und während Großtheaterregisseur ...
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