Agenda: Türen öffnen
TH Wie zuletzt einige Theaterkollektive, die sich noch während ihres Gießener Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft gegründet haben, feiert auch Rimini Protokoll dieses Jahr 20. Geburtstag. Von Gruppen wie Gob Squad oder She She Pop unterscheiden Sie sich auch dadurch, dass Sie in wechselnden Konstellationen miteinander arbeiten und «Rimini Protokoll» eher als Label dient.
Wie kam es zu dieser Namensgebung? Stimmt es, dass Sie um ein Haar «Herforder Quittung» geheißen hätten?
Stefan Kaegi Zuerst hießen wir einfach Haug/Kaegi/Wetzel, dann ganz kurz Haug/Kaegi/Ernst/Wetzel. Das war zu kompliziert für die Theater, es musste einfach ein Label her. Und da wir alle drei eigentlich Experten des Verschwindens sind – jedenfalls was die Exponiertheit auf der Bühne angeht, – war es uns auch ganz recht, unsere Eigennamen aus dem Spiel zu nehmen.
Helgard Haug Wobei die jeweilige Autorenschaft auch immer benannt wird. Wir verschwinden nicht völlig hinter dem Label, aber es gab das Bedürfnis nach einer gemeinsamen Dachkonstruktion, unter der sich dann verschiedene Konstellationen, Autorenschaften und Formate versammeln lassen. Die haben auch immer etwas miteinander zu tun, auch wenn ...
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Theater heute März 2020
Rubrik: Gespräch Rimini Protokoll, Seite 4
von Eva Behrendt und Franz Wille
Aachen, Das Da Theater
12. Dupont und Hirtz, Auf und davon (U)
R. Maren Dupont
Aachen, Grenzlandtheater
4. Simon, Barfuß im Park
R. Stefan Herrmann
Aachen, Theater
5. Maja Zade, Status Quo
R. Sylvia Sobottka
7. Schiller, Die Jungfrau von Orléans
R. Sarah Klöfer
13. nach Wallace, Kurze Interviews mit fiesen Männern
R. Tanja Krone
Altenburg Gera, THeater
27. Zeller,...
Alle drei Jahre lädt das Festival Theater der Welt in eine andere deutsche Stadt oder Region. Jetzt ist Düsseldorf an der Reihe: ein Gespräch mit den Machern Stefan Schmidtke (Foto) und Wilfried Schulz
Julia Riedler kam von der Schauspielschule im letzten Studienjahr direkt ans Hamburger Schauspielhaus, dann ans Schauspiel Köln und ist seit Beginn der Intendanz...
Es ist nicht wichtig, der Stärkere zu sein, sondern der Lebendige», heißt es in Brechts wildem Frühwerk «Im Dickicht der Städte» (uraufgeführt im Mai 1923 am Münchner Residenztheater), nachdem bereits zehn Runden lang ein Kampf ohne Grund und Gnade zwischen zwei Männern ausgetragen wurde, die nichts verbindet als eine seltsame Sucht, «Fühlung zu bekommen» mit sich...
