Agenda: Türen öffnen

Ein Gespräch mit Helgard Haug, Stefan Kaegi und Daniel Wetzel von Rimini Protokoll über Langzeiterfahrungen als Freie Gruppe, Kooperationen mit dem Stadttheater, globale Erfolgsformate, künstlerische Entwicklungen und die Offenheit bis zur letzten Minute

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TH Wie zuletzt einige Theaterkollektive, die sich noch während ihres Gießener Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft gegründet haben, feiert auch Rimini Protokoll dieses Jahr 20. Geburtstag. Von Gruppen wie Gob Squad oder She She Pop unterscheiden Sie sich auch dadurch, dass Sie in wechselnden Konstellationen miteinander arbeiten und «Rimini Protokoll» eher als Label dient.

Wie kam es zu dieser Namensgebung? Stimmt es, dass Sie um ein Haar «Herforder Quittung» geheißen hätten? 

Stefan Kaegi Zuerst hießen wir einfach Haug/Kaegi/Wetzel, dann ganz kurz Haug/Kaegi/Ernst/Wetzel. Das war zu kompliziert für die Theater, es musste einfach ein Label her. Und da wir alle drei eigentlich Experten des Verschwindens sind – jedenfalls was die Exponiertheit auf der Bühne angeht, – war es uns auch ganz recht, unsere Eigennamen aus dem Spiel zu nehmen. 

Helgard Haug Wobei die jeweilige Autorenschaft auch immer benannt wird. Wir verschwinden nicht völlig hinter dem Label, aber es gab das Bedürfnis nach einer gemeinsamen Dachkonstruktion, unter der sich dann verschiedene Konstellationen, Autorenschaften und Formate versammeln lassen. Die haben auch immer etwas miteinander zu tun, auch wenn ...

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Theater heute März 2020
Rubrik: Gespräch Rimini Protokoll, Seite 4
von Eva Behrendt und Franz Wille

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