Wieder da
Sie waren seit über zehn Jahren verschollen, jetzt hat das FBI sie aufgestöbert: Die roten Schuhe, in denen Judy Garland 1939 durch den «Zauberer von Oz» hüpfte, wirbelte und tanzte. 2005 waren die mit roten Pailletten bestickten Pumps aus einem Museum in Minnesota verschwunden. Wer sie gestohlen hat und wie die Bundespolizei ihm oder ihr auf die Schliche kam, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Ist ja auch nicht so wichtig – Hauptsache, dass sie Judy Garland alias Dorothy immer noch über den Regenbogen tragen. Zumindest in unserer Fantasie.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz November 2018
Rubrik: Side Step, Seite 16
von Dorion Weickmann
Anne Vieth, Sie leiten das Kunstmuseum Stuttgart, haben die «Ekstase»-Ausstellung kuratiert und greifen damit ein Phänomen auf, das unser rationales Zeitalter einerseits fürchtet, andererseits ersehnt – Stichworte: Drogen, Rausch, Kontrollverlust. Wie kam es auf Ihre Agenda?
Anne Vieth: Es gab schon 2005 eine Ausstellung mit dem Titel «Ecstasy»- im Museum of...
Es gibt zwei Möglichkeiten, auf Disneys Weihnachtsspecial «Der Nussknacker und die vier Reiche» zu reagieren: «Au weia!» oder «Sieh mal einer an!». Wer mit Tschaikowskys «Nussknacker» groß geworden ist, muss auf jeden Fall umdenken. Was ja dem Grundsatz nach kein Schaden ist. Kinoregisseur Lasse Hallström zieht zwei erzromantische Stoffe zusammen, um daraus eine...
Gonzalo Galguera glaubt an die Bedeutung von Diven, auch an ihren glamourösen Lifestyle in einer global uniformierten Welt. Mit seiner für klassische Handlungsballette hervorragend aufgestellten Truppe verführt er das hingerissene Magdeburger Pub-likum in acht Szenen, die von zwei raunenden Zwischenspielen unterbrochen werden, zum Nachdenken über das Leben einer...
