Vorschau Februar 2018
Tanzplattform
Wer ist dabei, was gibt´s Neues, und was findet im Beiprogramm statt? PACT Zollverein in Essen verantwortet die Biennale für zeitgenössischen Tanz und Choreografie 2018 und trägt in bewährter Manier zusammen, was die Jury als besonders sehenswert eingestuft hat. Von Sasha Waltz‘ «Kreatur» (tanz 6 und 7/17; Foto: Angela Kröll) über Richard Siegals «BoD» (tanz 7/17) bis Bruno Beltrãos «Inoah» (tanz 10/17) reicht die Gästeliste – und wer reden will, kann das in Gesprächsformaten von morgens bis spät abends tun.
Crystal Pite
Britische Tanzkritiker neigen nicht zu Gefühlsstürmen, aber Crystal Pites hochpolitisches «Flight Pattern» beim Royal Ballet London feierten sie unlängst als absolute Sensation. Dass die Choreo-grafin sich für Menschen und die menschliche Gemeinschaft, für Ethik und Ästhetik interessiert, macht einen Teil ihres internationalen Erfolgs aus. Genauso wichtig ist: Die Ex-Tänzerin weiß mit eigenwilliger Fantasie zu faszinieren.
Alicia Amatricain
Sie verkörperte die «Lulu» von Christian Spuck. War die «Mona Lisa» von Itzik Galili. Tanzte in unzähligen Balletten, die u. a. Marco Goecke, Douglas Lee oder Wayne McGregor eigens für die Ballerina aus dem ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Zürich
Crystal Site und Lightfoot/Léon
Sie ist eine der wenigen Ausnahmen von der (inzwischen leicht löchrigen) Regel, die da besagt: Abseits der Bühne wird das Ballett von Männern regiert. Crystal Pite gehört zu der Handvoll Choreografinnen, die an den großen Opernhäusern Fuß gefasst haben. Dem Ballett Zürich überlässt sie nun ihr 2009 entworfenes «Emergence» – eine...
Es könnte Chanel sein. Vielleicht auch Hermès. Auf jeden Fall glitzert die Jacke der Dame – Sitzplatz im Palais Garnier: erste Reihe, Balkon links – so golden wie eine mit Brokat überzogene Weihnachtskugel. Verhaltener ist das Lächeln, das Aurélie Duponts Lippen umtänzelt. Immerhin dürfte an diesem Abend einige Anspannung im Spiel sein. Spiegelbildlich zur...
Das «Making-of» sollte man sich nicht entgehen lassen. Ursprünglich entstand «Young Men» von Iván Pérez als Bühnenproduktion: eine eher abstrakte Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg, dessen Widerhall sich noch in den Köpfen und Körpern junger Menschen erspüren lässt. Bereits während der Entstehung wurde den beiden Direktoren der BalletBoyz bewusst, wie gut...
