Vorschau
Stil
Man hat ihn, oder man hat ihn nicht – den eigenen Stil. Auch die Zugehörigkeit zu einer Tanzrichtung zwischen ultraklassisch und urbanmetropolitan wird als «Stil» etikettiert. Aber ist das überhaupt noch zeitgemäß? Fragen wir Katja Schneider, die beim Festival «DANCE» in München ein Stil-Symposium ausrichtet.
Makrobiotik
Anne Teresa De Keersmaeker ist nicht nur eine eigenwillige Choreografin, auch in der Küche hat sie ihren eigenen Kopf: Ihr kommt nur makrobiotische Kost auf den Tisch! Selbige wird auch den Studierenden ihrer Ausbildungsschule P.A.R.T.S. kredenzt – geschmacklich vertretbar und sinnvoll für Tänzer, oder nicht? Wir haben Antworten gesucht.
Lemi Ponifasio
kommt vom anderen Ende der Welt, um in Hamburg das Festival «Theater der Welt» zu eröffnen. Was er mitbringt, wird die Menschen einmal mehr bezaubern – und mit fremder Förmlichkeit irritieren. Lemi Ponifasio, in einem Dorf des Inselstaats Samoa geboren, ist Choreograf, vor allem aber ein Botschafter ritueller Schönheiten. Ein Porträt.
Liam Mower
Selbst wer von Tanz nichts versteht und mit Ballett nichts am Hut hat, kennt diesen Namen: «Billy Elliot». Das Erfolgsmusical aus London, Ableger des Kassenknüller-Films von ...
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Tanz April 2017
Rubrik: Vorschau / Der direkte Weg zu tanz, Seite 80
von Red.
Spezialisten sagen, dass Shakespeares «Titus Andronicus» noch kein «echter» Shakespeare ist. Weil am Ende die Bühne von Leichen übersät ist, aber die Mörder nicht an ihren Taten zerbrechen – wie sonst bei Shakespeare. Hier nicht. Hier wird nur gemordet.
Genau dieser Exzess interessiert den Choreografen Tarek Assam, der ein «Machtspiel» mit deutlichen...
Man hat seinen Sitzplatz noch nicht gefunden im Theater, da riecht es schon nach Provokation: beißender Tabakgeruch verpestet die Luft, der «Duft des Todes», wie es später heißt. Denn die fünf Grazien, die auf Jochen Rollers rotlichtgefluteter Bühne auf- und abschlendern, sich die Nylonstrümpfe hochrollen und die Handtäschchen schwenken wie Bordsteinschwalben aus...
Ein Mann nimmt Abschied von seiner Frau, und das mit einem «Kuss», der an eines der berühmtesten Gemälde Gustav Klimts erinnert. Er könnte ewig dauern, gäbe es anno 1462 nicht einen Krieg, aus dem am Ende zwar Dracula siegreich hervorgeht, doch seine Geliebte kostet er das Leben. Und so wird der Mythos einer ganz spezifischen Unsterblichkeit begründet, dem schon...
