Vera Mantero
Music is no stranger to the work of Vera Mantero, the Portuguese choreographer who decided to start singing in 2000, performing material from the classic American repertoire to songs by Brazilian composer Caetano Veloso and the Zen universe of Portuguese poet Herberto Hélder. Some of her previous choreographies already established a relationship of dependency on music and sound, to the point of almost becoming sound installations.
Such is the case in “The Dance of Existing“ (1995), where sound was a fundamental presence through which one formed a relation (via truthfulness, autobiography, dramaturgy) with what one saw on stage: a woman in a glamorous dress, a ripped t-shirt and a pair of sneakers. Later, in 1996, in the performance “One Mysterious Thing, Said the E.E.Cummings*,“ an homage to Josephine Baker, voice became the movement, impressing itself on the choreographic assemblage through a very intense monologue. In 2000, in a choreography for the defunct Ballet Gulbenkian, “How to Happily Roll Over an Interior Emptiness,“ composer Nuno Rebelo created a soundtrack using only the voice of the choreographer.
Just an interpreter
These examples can serve to define Vera Mantero‘s ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Die Zeit ist ein sonderbar Ding, aber wenn man sie so plakativ bebildert wie im Münchner Nationaltheater, wirkt sie bloß banal. Sherelle Charge, auf dem Programmzettel als «berühmte Schauspielerin» ausgewiesen, treibt ihre Angst vor dem Alter auf die Spitze, und während sie sich sur la pointe nicht die geringste Unsicherheit gestattet, fällt Graeme Murphy nichts...
In den 1920er Jahren hatte sich der moderne künstlerische Tanz als Teil der Lebensreformbewegungen etabliert. Er war zu einer Art Massenbewegung geworden, mit einer Vielzahl von Teilnehmern, deren tanztechnisches Niveau mäßig bis schlecht war. Das öffentlich präsentierte Mittelmaß und auch das Beharren auf «seelischem Ausdruck» im Tanz ohne ausreichende persönliche...
In der knappen Stunde entwickelt sich eine Beziehung, die ihre sprachliche Begrenztheit überwindet. Christina Ciupke, Choreografin aus Berlin, hat sich noch nie mit einer schieren Selbstverständlichkeit zufrieden gegeben, und der Blick auf den eigenen Körper stellte mehr als die persönliche Wahrnehmung infrage. Auch bei Subtitles, einem choreografischen Dialog mit...
