Short cuts
Enthüllt: John Neumeier ist ab sofort im Foyer der Hamburgischen Staatsoper dauerhaft präsent – auf einem Porträt von Jochen Hein, das den Ballettintendanten im Format 180 mal 130 cm in Acrylfarben auf Jute zeigt. Das Werk ist eine Leihgabe der Elsbeth Weichmann Gesellschaft.
Neumeier-Schüler Ralf Dörnen, seit 1997 überaus erfolgreicher Direktor und Chefchoreograf des Ballett Vorpommern, erhält in diesem Jahr den Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Die höchste Auszeichnung des Landes ist mit 10 000 Euro dotiert.
Auch unter dem künftigen Intendanten bleibt Goyo Montero Ballettdirektor am Staatstheater Nürnberg. Jens-Daniel Herzog hat Monteros Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert. Wir gratulieren.
Greta Dato, seit fünf Jahren herausragendes Mitglied des Ballettensembles am Staatstheater Cottbus, ist für ihre Verdienste mit einem der diesjährigen «Max-Grünebaum-Preise» geehrt worden.
Nur alle fünf Jahre wird der mit insgesamt 30 000 Euro dotierte «Tanzwissenschaftspreis NRW» vergeben. Diesmal teilen sich ihn Constanze Schellow und Katarina Kleinschmidt. Zusätzlich wurde von der Hochschule für Musik und Tanz in Köln ein Forschungsstipendium vergeben. Es geht an die ...
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Tanz Dezember 2016
Rubrik: Menschen, Seite 31
von Red.
Chris Salter, Sie waren 1994/95 beteiligt an William Forsythes Ballett «Eidos : Telos», zwei Jahre später an «Sleepers Guts». Damals sprachen Sie, sprachen wir alle von interaktiven Technologien, heute sprechen wir von immersiven Technologien. Was hat sich in diesen 22 Jahren verändert?
Man kann sagen, dass es große technische Fortschritte gab. Betrachtet man...
Olle Strandberg war 19 Jahre alt und Student der Tanz- und Zirkushochschule DOCH, als er sich in Stockholm bei einem Sprung das Genick brach. Er erinnert sich: «Alle standen um mich herum, niemand durfte mich berühren. Es war so still, man konnte eine Stecknadel fallen hören. Bis ich merkte: Ich kann meinen Körper nicht fühlen.» Olle Strandberg steht heute...
Wenn man sich dem Londoner Barbican Centre von der falschen Seite her nähert, nämlich von Süden, wandert man gefühlte zwei Stunden durch ein einförmiges, in Beton gegossenes Hochhaussiedlungslabyrinth, das einen sehr loriothaften Eindruck vermittelt vom Wohntraum der 1960er-Jahre. In Londons gentrifizierter Stadtmitte hier und heute leben zu dürfen, ist für viele...
