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Glenn Tuggle, David Vaughan, Tamara Nijinsky, Jörg Weinöhl, Pompea

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Abschied: Glen Tuggle

Als Glen beim Frankfurt Ballett tanzte, kannte ich ihn noch gar nicht. Mit den Ballets de Monte-Carlo, deren Kompaniechef ich 1993 wurde, arbeitete er erstmals zusammen, nachdem Jean-Yves Esquerre ihn eingeladen hatte, William Forsythes «In the Middle, Somewhat Elevated» einzustudieren. Das war 1989. Auf meinen Vorschlag hin studierte Glen später für uns weitere Forsythe-Stücke ein, und ab Oktober 2005 war er als fester Lehrer und Ballettmeister bei uns angestellt.

Über zwölf Spielzeiten hinweg begleitete er nicht nur mich bei sämtlichen meiner Kreationen, er stand auch unseren Gastchoreografen, den Tänzerinnen und Tänzern der Kompanie mit stets außergewöhnlicher Energie und Leidenschaft zur Seite. Darin bestand seine Berufung.

1954 in Miami geboren, wurde Glen hauptsächlich bei David Howard an der Harkness Ballet School ausgebildet. Er tanzte u. a. an den Theatern in Zürich und Stuttgart und eben bei William Forsythe in Frankfurt, dessen Ballette er später an allen großen Kompanien der Welt einstudierte.

Den Werken sämtlicher Künstler, die seinen Weg kreuzten, begegnete Glen mit großem Respekt. Niemals hat man ein schlechtes Wort aus seinem Mund vernommen. ...

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Tanz Januar 2018
Rubrik: Menschen, Seite 32
von Red.

Vergriffen
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