München

Neuer Ort, neue Hoffnung: Die freie Szene hat in der Bayernmetropole Tradition, aber sie kam nicht recht vom Fleck. Ein neues Kreativquartier und eine bessere Finanzausstattung könnten nun Schwung in die Sache bringen

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Es gibt einen einstimmigen, parteiübergreifenden Stadtratsbeschluss. Jetzt ist Geld da, viel Geld: 50 bis 70 Millionen für den Ausbau, 2,3 Millionen Euro Jahresetat, 29 neue Stellen. Münchens Kulturreferent Hans-Georg Küppers (SPD) hat eine schöne Definition parat für das, was er «Kreativpark» nennt, und wo im Jahr 2020 zwei tipptopp sanierte Hallen, genannt Jutier- und Tonnenhalle, stehen sollen: mit Werkstätten und zwei Spielorten darin, die 600 beziehungsweise 120 Zuschauer fassen.

«Das wird keine Pommesbude, wir wuppen hier ein richtig großes Ding, das für die Zukunft der Münchner Kultur von großer Bedeutung ist», sagt Küppers. Er wird München nach zwei (oder vielleicht doch drei?) Amtsperioden ein Projekt hinterlassen, das nicht nur die Stadt verändern, sondern als Zukunftsmodell für die Integration urbaner Kultur in ein neues Stadtviertel dienen könnte – ein Quartier, in dem gelebt und gearbeitet wird.

Das große Ding inmitten von 900 neuen Wohnungen, Geschäften, Restaurants und einem riesigen Glasquader, wo 44 Start-up-Unternehmen ihre Projekte austüfteln, kommt auch und vor allem der Münchner freien Szene zugute. Das einst heftig herbeigesehnte Tanzhaus ...

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Tanz Januar 2017
Rubrik: Neue Serie: Freie Szene, Seite 64
von Eva-Elisabeth Fischer

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