jetzt neu: der tanzplan köln

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Als die Kulturstiftung des Bundes ihre ­Partner vor Ort für den «Tanzplan Deutschland» suchte, war die viertgrößte Stadt in Deutschland nicht dabei. Köln stellte sich – zwischen Abschätzigkeit gegenüber der freien Szene und politischer Eigenbrötelei – als kein zuverlässiger Kandidat für Bundesgelder dar. Die Stadt hat das irgendwann gewurmt, ist dann vor Neid geplatzt und aufgewacht, denn seit dem 18.

Juli tut man hier alles, was fünf Jahre lang der Tanzplan vormachte: Man richtete eine Tanzkonferenz aus und stellte einen «Tanz-Entwicklungsplan Köln» vor, natürlich in Großbuchstaben, weil endlich gemeinsam: mit den Fraktionsvorsitzenden und kulturpolitischen Sprechern der im Rat der Stadt Köln vertretenen Parteien sowie der Initiative «Mut zu Kultur», KunstSalon Köln und nrw landesbüro tanz. Auch die Kölner Tanzszene selbst hat sich in ihrem think tank mittlerweile zu einem «Jour Fixe» zusammengerauft, um mit ihren gewählten Sprechern Achim Conrad, Klaus Dilger, Britta Lieberknecht und Ragna Kirck dieser offenbar ominösen Kunstform endlich ein paar Gesichter zu leihen: nach wie vor ein Schwachpunkt in Köln, denn Amanda Miller mit ihrer Kompanie pretty ugly ist längst ebenso über ...

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Tanz August/September 2011
Rubrik: menschen, Seite 60
von Arnd Wesemann

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