ick und die anderen
«ICK und die anderen»: Das ist es, wofür das Internationaal Choreografisch Kunstencentrum Amsterdam steht. Denn es sind die anderen, die uns inspirieren und mit denen wir in einen kreativen Dialog treten.
Leider gibt es auch jene anderen, die für so etwas wie Kunst völlig unempfänglich sind. Der Staatssekretär für Bildung und Kultur in den Niederlanden zum Beispiel: Halbe Zijlstra.
Auf der Grundlage einer faktenfreien Ideologie versetzte er dem niederländischen Kultursektor den Todesstoß, ausgeführt mit einer Axt, die 200 Millionen Euro aus dem Geamtbudget von 900 Millionen herausholzte. Er ist völlig taub gegenüber jedem Hinweis, wie man, um im Bild zu bleiben, die Axt so ansetzt, dass neue Triebe nachwachsen können. Seine Entscheidungen, nur minimale Kürzungen bei sogenannten Spitzeninstitutionen wie dem Niederländischen Nationalballett, dem Nederlands Dans Theater und Introdans anzuzuwenden, rächt sich durch umso höhere Kürzungen im Mittelfeld. Damit steht er im direkten Widerspruch zur Empfehlung des ihn beratenden Rats für Kultur. Der Vorsitzende dieses Rats und das Kommittee für die darstellenden Künste traten jüngst zurück. Sie glauben nicht den utopischen Traum von der ...
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Tanz August/September 2011
Rubrik: menschen, Seite 41
von pieter c. scholten
Es gibt Yoga-Anleitungen für Kinder, Jugendliche, Schwangere, Stillende und Über-60-Jährige, für Leute, die keine Zeit, und solche, die zu viel davon haben, für Unbewegliche und Couch-Potatoes, sogar für Männer und Haustiere. Für Tänzer nicht, die haben anscheinend mit Yoga kein Problem, kommen aber immer wieder vor: als die Überflexiblen mit der guten Figur und...
...ist ein guter Mensch. Sri Louise auf unserer Titelseite ist der wohl bekannteste Yoga-Engel der Tanzwelt. Die New Yorkerin begreift, dass nicht der Körper die Plage ist, sondern das Plagen des Körpers ein Genuss, weil er nur so zu sich selbst kommt. Jede Überschreitung der eigenen Grenzen erscheint wie ein religiöser Akt. Darum ist die Härte des Tänzers zu sich...
Die allerletzte Ausgabe der «Antipodes» in Brest bot eine der größten Überraschungen der Saison. Da zeigte sich: Steven Cohen kann auch anders, ohne Schockvideos, ohne Lederstrapse, ohne schrille Schminke. Hier geht es weder um Religion noch um Homosexualität, noch um Symbole, an denen sich Konflikte entzünden. In «The Cradle of Humankind» entdeckt er seine...
