Goyo Montero
Heimat ist für mich dort, wo meine Familie und meine Arbeit sind. Meine Familie befindet sich in Nürnberg und Madrid, aber meine Arbeit findet auf der Bühne und im Ballettsaal statt. Für die vergangenen zehn Jahre war meine Arbeits-Heimat das Staatstheater Nürnberg. Heimat ist für mich ein Ort, an dem ich mich geborgen fühle. Und das war für mich, seitdem ich mit dem Tanzen begann, immer das Ballettstudio.
Goyo Montero, Choreograf und Direktor des Balletts am Staatstheater Nürnberg
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Tanz Jahrbuch 2018
Rubrik: Identität, Seite 112
von Goyo Montero
Meine erste Heimat ist Brasilien, Rio de Janeiro, wo ich geboren bin. Dort lebt meine Familie. Dort hat alles angefangen, auch das Ballett. Ich lebte bis zu meinem 16. Lebensjahr in Brasilien. Meine nächste Heimat wurde dann Stuttgart, das Staatstheater, John Cranko. Dort erlebte ich die wichtigsten Momente meines Lebens. Bis heute fühle ich Stuttgart als meine...
Meine tänzerische Heimat ist Hip-Hop. Wenn ich auf eine Hip-Hop-Jam gehe, kenne ich die Codes und Verhaltensregeln. Sie bilden die erste Schicht meiner künstlerischen Identität. Jede weitere Schicht, die sich im Lauf der Jahre darübergelegt hat, musste sich mit Hip-Hop vergleichen, an ihm reiben und schließlich Kompromisse finden. Heute fühle ich mich in vielen...
Mit «Peeping Eye» stellte sich der 21-jährige niederländische Tänzer Louis Thuriot Anfang des Jahres bei einem Gastspiel am Staatstheater Mainz vor. «Peeping Eye» heißt so viel wie «mit voyeuristischem Blick etwas anschauen». Das taten dann vor allem die Zuschauer. Denn das Duo von Louis Thuriot, das er zusammen mit Borna Babic einstudierte, überzeugt nicht nur mit...
