Goodbye, Merce
«It’s finally happened. Like John, Merce went out during a fierce thunderstorm on a humid day. The company opened up the studio to the wider family of several hundred former staff, and all day long there was a procession of people coming through. All day I’ve felt enveloped in a substance like honey or corn syrup. I can’t believe how many people I met through Merce. And how his spirit – fox-like, cunning, a lover of laughter and provocation – seeped into so many around him. It takes my breath away.»
Der Mann, der diese Zeilen einen Tag nach Merce Cunninghams Tod am 27.
Juli verschickte, ist Alan Good, Tänzer bei der Merce Cunningham Dance Company von 1978 an bis zum Beginn der 1990er Jahre. Er beschreibt deutlich die Gefühle, wie sie wahrscheinlich viele andere teilten angesichts des Todes des Neunzigjährigen. Auch wenn man nach seinem letzten Geburtstag am 16. April damit rechnen konnte, dass Cunningham nicht mehr allzu lange zu leben hatte, kam der Tod unerwartet und hinterlässt, zumal bei einem Künstler seines Formats, die Hinterbliebenen ratlos und verwirrt. Auch wenn er im Gegensatz zu seinem Lebenspartner, dem Komponisten John Cage, stets eine gewisse Unnahbarkeit wahrte, ...
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Leserbriefe zu ballet-tanz 8/9 09 Die Erinnerung hat Ingeborg Liptay in «Pina, die Tänzerin» einen Streich gespielt: In der von ihr erwähnten Einstudierung des «Grünen Tischs» von Kurt Jooss tanzte Pina Bausch nicht «die Rolle des Mädchens, dessen Liebhaber in den Krieg ziehen muss», sondern die Rolle der Mutter.
Ingeborg Liptay verließ Essen 1960 (wenn ihr...
«Ich bin neugierig, wie ‹Intime Briefe› wirken werden. Es ist meine erste Komposition, deren Töne durch alles Liebe glühen, was wir miteinander erlebt haben. Hinter jedem Ton stehst Du, lebhaft, unbändig, liebevoll. Der Duft Deines Körpers, die Feuerglut Deiner Küsse – eigentlich nicht – der meinen. Aber die weiche Zartheit Deiner Lippen. Meine Töne küssen Dich....
Romantische Rittergestalten hatten es dem Renaissance-Dichter Ludovico Ariost sehr angetan. In seinem Epos «Orlando furioso» ersann er die Figur des Rasenden Roland, der aus Zuneigung zu einer chinesischen Prinzessin wahnsinnig wird. Um seinen liebeskranken Helden spann Ariost dabei zahllose Erzählstränge mit Figuren, die nach der Auflösung der mittelalterlichen...
