Eyal Dadon, David Raymond & Tiffany Tregarthen « Boléreo/Force majeure»
Im Handumdrehen scheint der israelische Choreograf Eyal Dadon seine Choreografie zu Ravels «Boléro» verdoppelt zu haben: Im Programmheft ist das Stück noch mit 15 Minuten angekündigt, bei der Premiere dauert es eine halbe Stunde. Das Staatsorchester Darmstadt spielt den Ohrwurm-Ravel nun zweimal, einmal zart «dekonstruiert». Stellt sich da Langeweile ein wegen Wiederholung? Aber nein.
Die Verlängerung des neuen Abends des Hessischen Staatsballetts – er beginnt mit einer Dreiviertelstunde «Force Majeure» vom kanadischen Duo David Raymond und Tiffany Tregarthen (tanz 2/23) – erfreut uneingeschränkt. Etwas choreografisch und szenisch, dazu tänzerisch so Überzeugendes findet man selten – und das gilt für beide Stücke.
Ballettdirektor Bruno Heynderickx, der nicht selbst choreografiert, hat mit diesen drei Gästen (wieder einmal) eine glückliche Hand bewiesen. Raymond und Tregarthen haben in Kanada mit Crystal Pite gearbeitet, von Eyal Dadon konnte man hierzulande erstmals etwas hören, als er 2014 den 1. Preis beim Choreografiewettbewerb in Hannover gewann.
«Force Majeure», «Höhere Gewalt», arbeitet mit der dynamischen Musik Angèle David-Guillous. Die mit Wumms beginnt, dazu gibt es ...
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Tanz 4 2023
Rubrik: Kalender, Seite 35
von Sylvia Staude
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Studium
HZT Berlin
(MA) Choreographie maC
1. Oktober bis 1. November Studienbeginn: Oktober 2024 (BA) Tanz, Kontext, Choreographie
1. Oktober – 1. Dezember Studienbeginn: Oktober 2024
www.hzt-berlin.de
HKB Rhythmik, Biel/Bienne, Schweiz
MA Music Pedagogy: Rhythmik und Performance Rhythmik und Tanzvermittlung
rhythmik@hkb.ffh.ch
Dance Royal Conservatoire, Den Haag
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In meiner Wahrnehmung ist das ein Einzelfall und das, was anschließend daraus gemacht wurde, deckt sich überhaupt nicht mit dem Bild, das ich von der Tanzszene habe. All die positiven Entwicklungen geraten bei so einem Skandal natürlich in den Hintergrund. Das finde ich...
