Emily Molnar

Wir haben Tanzkünstler und -künstlerinnen gefragt: «Was war produktiv? Was nehmen Sie mit? Was erwarten Sie für die nähere Zukunft?»

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Wir haben uns in der vergangenen Spielzeit gefragt: Was können wir jetzt tun, das wir normalerweise nicht tun könnten? Also ergriffen wir die Gelegenheit, nahmen uns Zeit, dachten nach, stellten Fragen und entwickelten Tools, die uns anspornten, außerhalb unserer angestammten Domäne zu denken. Unsere Prioritäten dabei waren Forschung und Entwicklung neuer Ideen.

So entstanden Projekte wie etwa «Shared Platform, Open Space» und natürlich die Livestreams unserer Bühnenprogramme, die von Menschen in über 70 Ländern geschaut wurden – darunter viele Orte, an die wir als Kompanie niemals hätten reisen können. Zwar werden Livestreams auch in Zukunft ein hybrides Präsentationsmodell für uns darstellen, doch werden sie das persönliche Live-Erlebnis unserer Arbeiten niemals ersetzen. Denn dieses bildet nun mal den Kern unseres Tuns.

In den vergangenen Monaten mussten wir unseren Fokus permanent neu ausrichten. Unser Projekt mit Damien Jalet beispielsweise war ursprünglich für die Bühne konzipiert und sollte außerdem in Livestream-Performances gezeigt werden. Doch die Umstände veranlassten uns dazu, die Arbeit in einen Film umzuwandeln, der im Herbst 2021 vorgestellt wird. Besonders dieses ...

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Tanz Jahrbuch 2021
Rubrik: Pandemie, Seite 113
von

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