Comic im Netz 1/18
Was bitte passiert eigentlich in «Schwanensee»? Wie kommt «Giselle» ins Grab? Und wer tummelt sich da im Königreich der Schatten von «La Bayadère»? Wer auf die Schnelle wissen will, was ihn im Theater erwartet, der greift für gewöhnlich zum Ballettführer oder klickt im Netz Wikipedia an. Dass sich aus den oft seltsam verschlungenen Inhalten auch sehr unterhaltsame Comics machen lassen, zeigt sich unter der Adresse «movitabeaucoup.com».
Dort werden in der Rubrik «ballet explained» vier Klassiker vorgestellt, mithilfe kleiner Spielfiguren und Sprechblasen, die das Geschehen Akt für Akt nachzeichnen.
Ausgedacht hat sich den Spaß Rachael Dyer, Ballettlehrerin mit Zertifikat der National Ballet School in Toronto. Die in Halifax ansässige Pädagogin hat ihre Aktivitäten schon vor Jahren online erweitert, unter anderem mit einem Koch-und-Back-Blog, der für lauter kalorienreiche Verführer wirbt – selbstgemacht natürlich. Marzipan-Ballerinen balancieren da auf Torten und Törtchen, deren Anblick man sich keinesfalls auf nüchternen Magen zumuten sollte – Gefahr von Heißhunger-Attacken! Dann begann Ms. Dyer zu schreiben, zu fotografieren und eben en miniature die Highlights des Repertoires zu ...
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Eine schwere Verletzung ist für Tänzer ein einschneidendes Erlebnis, umso mehr, wenn sich Operationen und Genesung über zwei Jahre hinziehen. David Hallberg, Erster Solist beim American Ballet Theatre, verarbeitet sein Trauma in einer gut geschriebenen Autobiografie, spannt darin den Bogen von seinen ersten Stepptanzschritten in der heimischen Waschküche hin zur...
In Großbritannien gibt es plötzlich eine kleine, wichtige Diskussion darüber, ob die Kunstform Ballett der Gleichberechtigung nicht schwer hinterherläuft. Anlass sind – neue! – Stücke des Royal Ballet, in denen Frauen verniedlicht werden oder ihnen Gewalt angetan wird. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war «The Wind» von Arthur Pita, in dem die...
Und ein Fotograf. Noch bevor die Vorstellung beginnt, verewigt er sich und einen Zuschauer auf einem Selfie, um sich dann der Bühne zuzuwenden. Ewigkeitswerte gibt’s dort jedenfalls zuhauf. In einer bunten Bildfolge lässt Susanne Linke blitzlichtartig die Welt eines Hieronymus Bosch wiederaufleben, bevor sie sich auf die eigenen Tanz-Tableaux konzentriert. In einer...
