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biografie georgette tsinguirides – Die TV-Serie «Flesh and Bone» – John Neumeiers «Weihnachtsoratorium» auf DVD – Tanz und Politik von Florian Malzacher – Tanzclip des Monats: «Life is a Dance»

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biografie georgette tsinguirides
Siebzig Jahre ein und demselben Ensemble anzugehören, das muss eine(r) Georgette Tsinguirides erst einmal nachmachen. Aber nicht nur ihre lebenslange Bindung ist ein Unikum. Auch die Umstände, unter denen ihr Engagement zustande gekommen ist, sind ungewöhnlich. Am 1. Dezember 1945 wird die 17-Jährige als «Chortänzerin-Anwärterin» von den Württembergischen Staatstheatern verpflichtet. Zu einem Zeitpunkt also, zu dem die Deutsch-Griechin nicht nur den frühen Tod ihrer Mutter zu verkraften hat.

Auch ihren Vater, den der Krieg in Saloniki überrascht, wird die angehende Künstlerin nicht mehr sehen.

Begabt genug, hat Georgette Tsinguirides ohne Umwege zum Ballett gefunden. Susanne Wiedmann beschreibt ihren Werdegang so anschaulich, als wäre sie dabei gewesen. Auf das «Gedächtnis der Kompanie» ist eben auch auf dem privaten Sektor absolut Verlass. Nur so kann Geschichte zu Gegenwart werden, hier die Aufbau-Jahre unter Anneliese Mörike, Bernhard Wosien, Osvalds Lemanis, Robert Mayer und Nicholas Beriozoff. Überaus lebendig geraten ist in Wort und Bild die «Zeitenwende», die sich 1960 für Georgette Tsinguirides auf doppelte Weise mit John Cranko ankündigt. ...

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Tanz Januar 2016
Rubrik: Medien, Seite 58
von

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