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London: until the lions
Wer Vater wird, denkt zurück an die eigene Kindheit, spürt ihrem Wesen und dem Wesentlichen nach. Der Choreograf Akram Khan ist Vater geworden, und so beruft sich seine neue Produktion auf die Mythen, mit denen er aufwuchs, auf das indische Epos «Mahabharata». Und auf den Kathak, jenen Tanz, den er aus seiner bengalischen Heimat nach London exportiert und zeitgenössisch erweitert hat. Damit will er die Geschichte von Prinzessin Amba erzählen, die für den Verlust ihrer Ehre schreckliche Rache nimmt.

Khan legt die literarische Fassung zugrunde, die Kathika Nair kürzlich veröffentlicht hat – und beschränkt sich szenisch auf das Wesentliche: Zwei Tänzerinnen, er selbst, vier Musiker und das Light Design von Michael Hulls werden Londons Roundhouse in eine magische Arena verwandeln. Premiere am 9. Jan., weitere Aufführungen am 11., 12., 14.–16., 18.–20., 22.–24. Jan.;
akramkhancompany.net

Potsdam: made in potsdam
Biografie, das ist Lebenserzählung, eine Mischung aus Fakten und Fiktionen. Denn immer bei der Wahrheit zu bleiben, das hält kein Mensch aus. Es sei denn, er macht aus seiner Geschichte einen Theaterabend. Dann bekommt das Unliebsame, Peinliche, ...

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Tanz Januar 2016
Rubrik: Kalemder und Kritik, Seite 30
von

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«Der gemeinsame Nenner unserer Ausbildungen ist der Zeitgenössische Tanz – egal, ob wir für die Bühne oder die Vermittlung im tanzpädagogischen Bereich ausbilden», sagt Nikolaus Selimov, Leiter der Tanzabteilung an der Musik und Kunst Privat­universität der Stadt Wien (MUK Wien), zur künstlerischen Ausrichtung seines Fachbereichs. «Das Wichtige ist die...