Ausstellung 3/21
BLACK DANCERS
In den USA ist er eine Berühmtheit, der 2003 in New York verstorbene Al Hirschfeld. Sein Erbe, unzählige Karikaturen, werden kuratorisch ständig neu sortiert, etwa unter dem Titel «Amplified Dignity – Black Dancers Drawn by Hirschfeld». Diese zauberhafte Kollektion von Josephine Baker (1935) über Sammy Davis Jr. (1978) bis hin zu Judith Jamison (1998) zeigt nicht nur Hirschfelds Liebe zur populären Tanzkunst, sie schließt sich auch den vielen Initiativen an, die der Black Lives Matter-Bewegung zu verdanken sind: So zeigt die Website mobballet.
org die Ausstellung «Mapping The Dark Stars of Ballet» und die Website von blackdancestories.org dokumentiert Zeitgenossen wie Bill T. Jones und Francesca Harper. Auch in Europa engagieren sich Tänzer wie Ricardo de Paula von der Grupo Oito, der gemeinsam mit dem HAU in Berlin die Website grupooito.com/mimimi-space organisiert. Die virtuelle Ausstellung von Al Hirschfeld ist zu besichtigen auf: alhirschfeldfoundation.org/exhibitions
Basel, Riehen, Fondation Beyeler, www.fondationbeyeler.ch
«Rodin/Arp», die bildhauerischen Welten Auguste Rodins und Hans Arps im Dialog (tanz 11/20). Bis zum 16. Mai
Berlin, Georg Kolbe Museum, w ...
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Tanz März 2021
Rubrik: kalender, Seite 37
von
der lehrer
david hernandez
Sie sind weltweit als Choreograf und Pädagoge unterwegs, gerade arbeiten Sie in Essen bei Folkwang, wobei Ihre Homebase bei P.A.R.T.S. in Brüssel ist. Dort haben Sie eine eigene Trainingstechnik entwickelt – «Dynamic Movement Systems». Was ist das?
ch möchte noch nicht von einer Technik sprechen. Dafür habe ich zu viel Respekt vor den...
Am 26. März 1851 band der Physiker Léon Foucault im Panthéon im 5. Pariser Arrondissement einen 28 Kilogramm schweren Pendelkörper an eine 67 Meter lange Pendelschnur. Mit jeder Schwingung malte das Pendel eine Spur in ein Sandbett auf dem Boden: der sichtbare Nachweis unserer Erdrotation, bewiesen in Frankreichs Ruhmeshalle, die auffallend viele Physiker in ihren...
Buch
WIENER MODERNE
lys X. George, Germanistin mit Sitz New York, hat die Alte Welt zur Zeit der Jahrhundertwende begutachtet und ein Buch geschrieben, das den ebenso fetischisierten wie tabuisierten Körper zum Epizentrum des Aufbruchs macht: «The Naked Truth: Viennese Modernism and the Body» ist ein Glücksfall. Selten ist wissenschaftliche Literatur derart gut...
