Foto: Simone Scardovelli
Antje Pfundtner in Gesellschaft «Ende» in Dresden
Das Ende ist wie der Anfang. Zwei Tänzerinnen von ähnlicher Statur stehen reglos nebeneinander, den Blick geradeaus ins Publikum gerichtet. Eine Zwillingsfigur, die ein Bild von Fortsetzung, Wiederholung, Ewigkeit andeutet. Und in der Tat will Antje Pfundtner in ihrem neuen Stück «ENDE», uraufgeführt auf Kampnagel in Hamburg, lieber den Schlusspunkt in der Breite ausloten, als ihn endgültig zu setzen: In Wiederholungen, in abrupten Brüchen und Neuansätzen, in endlosen Drehungen, die sich in losen Fäden in der Dunkelheit verlaufen. Im Zwischenraum zwischen Ende und Ende, sozusagen.
«Wann fängt ein Ende an?», fragt sich die Hamburger Choreografin und Tänzerin zusammen mit Anna Till und Matthew Rogers, der neben den präsenten Frauen meist wie ein Irrwisch über die Bühne fegt.
Objektive Daten erinnern die drei als «gefühlte» Zeit. Auch ein ausgesuchtes Kleinod, das man schon historisch wähnte, hält Einzug: Jo Fabians Alpha-System. Dieses wundervoll in sich verschlungene Buchstabenrätsel taucht hier wieder auf. Man hat es lange nicht gesehen, obwohl Fabian es wohl immer wieder verwendet – trotzdem stellt sich eine geradezu nostalgische, sinnlich poetische Anmutung ein.
Das Theater selbst ...
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Tanz März 2017
Rubrik: Kalender, Seite 37
von Irmela Kästner
«Go vegan» ist mittlerweile auch bei vielen Tänzerinnen und Tänzern beliebt, und ich werde oft gefragt, ob eine rein vegane Ernährung nicht zwangsläufig zu Mangelzuständen führt. Wie auch bei anderen Ernährungsformen gibt es darauf keine allgemein gültige Antwort. Die Aussage, dass jemand Veganer bzw. Vegetarier ist, sagt noch nichts darüber aus, was dieser Mensch...
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weitergereicht, welche nicht? Wer sortiert, was künftig zu sehen sein wird und was nicht? Was leicht ersetzbar wäre, kann auf jeden Fall schon mal weg. Oder nicht? Auf dem Bühnenboden zur Choreografie «9000 Steps» von Joanne Leighton (Foto) wurden 2016 zwei Tonnen Salz...
Man sieht es und staunt nicht. Die Bühne ist leer. Viel Weiß um Nichts: jede Menge Platz zum Tanzen. Links und rechts hängende Begrenzungen aus Plexiglas. Das sichert Transparenz, einen Hauch Eleganz strahlt es auch aus. Aus dem Schnürboden fallen Lamellen, selbstredend persilfarben. Die Welt so rein. Das Pure der Subjekte (Objekte der Begierde?) scheint gesichert....
