yoga ist ein abenteuer
Es gibt Yoga-Anleitungen für Kinder, Jugendliche, Schwangere, Stillende und Über-60-Jährige, für Leute, die keine Zeit, und solche, die zu viel davon haben, für Unbewegliche und Couch-Potatoes, sogar für Männer und Haustiere. Für Tänzer nicht, die haben anscheinend mit Yoga kein Problem, kommen aber immer wieder vor: als die Überflexiblen mit der guten Figur und dem komischen Gang. Die Titel versprechen vitalisierende Trainings und besseren Schlaf, ausgeglichene Hormone, Erleuchtung und einen Rücken, der nicht mehr wehtut.
1330 Titel verzeichnet der deutsche Buchhandel zum Stichwort «Yoga». Meistens Anleitungen: wie man richtig übt, dabei gesund wird und bleibt, die Figur strafft, Gelassenheit und inneren Frieden findet oder wenigstens eine schöne work life balance.
Darum geht es auch in Büchern aus der Abteilung Belletristik und populäres Sachbuch: Carmen, Patrice, Percy und Suzanne wollen abnehmen, die schwangere Amanda sucht in Indien die Erleuchtung, Danijela arbeitet mit allen Mitteln an der inneren und äußeren Selbstoptimierung, Rainer will trotz Yoga-Praxis Mann bleiben, und last but not least plaudert Kristin über intime Details aus dem Nähkästchen einer YogaLehrerin und ...
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Tanz August/September 2011
Rubrik: yoga, Seite 18
von Katja Schneider
«ICK und die anderen»: Das ist es, wofür das Internationaal Choreografisch Kunstencentrum Amsterdam steht. Denn es sind die anderen, die uns inspirieren und mit denen wir in einen kreativen Dialog treten.
Leider gibt es auch jene anderen, die für so etwas wie Kunst völlig unempfänglich sind. Der Staatssekretär für Bildung und Kultur in den Niederlanden zum Beispiel:...
...die Projektleiterin von «Tanzplan Deutschland», und Ingo Diehl, der Leiter der Tanzplan-Ausbildungsprojekte, haben die gemeinnützige Unternehmergesellschaft Diehl + Ritter gegründet, mit der sie die beiden Fonds der Kulturstiftung des Bundes, «Tanzfonds Erbe» und «Tanzfonds Partner», betreuen werden. Am 1. September wird dazu auf tanzfonds.de die Projekt-Website...
Haaaaahh – Ächzen, Stöhnen, Keuchen. Die ruhelosen Seelen leiden: Sie wollen ihre Körper zurück. Die Köpfe verhüllt, tragen die sechs Tänzer des MichaelDouglas Kollektivs in der Kölner Halle Kalk ihre schwarzen Schattenrisse herum. Geisterstunde auf der Tanzbühne.
Der österreichische Choreograf Georg Reischl hat für das Ensemble aus ehemaligen Mitgliedern der...
