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In Mainz wagt sich Martin Schläpfer an Tschaikowskys «Pathétique» Mit dabei: Hans van Manen und Philipp Egli

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Seine besten Stücke hat der 46-jährige Martin Schläpfer, der aus der Schweiz stammende Ballettdirektor des Staatstheaters in Mainz, zu eher kammermusikalischen Kompositionen geschaffen: zu Johann Sebastian Bachs «Kunst der Fuge», zu Ludwig van Beethovens «Diabelli-Variationen», Helmut Lachenmanns «Tanzsuite mit Deutschlandlied» oder, im Fall von «ein Wald, ein See», zu einer Auftragskomposition von Paul Pavey. Doch ist er nie zurückgeschreckt vor großer sinfonischer Musik.

Schläpfer hat in den gut sieben Jahren, in denen er das Ballett des Staatstheaters Mainz aus provinzieller Enge auf einen Spitzenplatz der deutschen Tanszene führte, nicht nur Alfred Schnittkes Konzert für Viola und Orchester und dessen Drittes Klavierkonzert oder Gija Kantchelis «Mourned by the Wind» choreografiert, sondern auch Beethovens Siebte Sinfonie und Serge Rachmaninows «Vespers» – immer gern mit gutem bis überragendem Erfolg.

Für das jüngste, das 23. Programm von ballettmainz, hat sich Schläpfer ein besonders ehrgeiziges Ziel gesetzt. Er choreografiert die – von Tschaikowskys Bruder mit dem Etikett «Pathétique» beklebte – Sechste Sinfonie: das letzte und wohl ambitionierteste Werk des Komponisten, der ...

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Tanz April 2007
Rubrik: Premiere, Seite 30
von Jochen Schmidt

Vergriffen
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