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Mehr Transparenz, mehr Teilhabe, bessere Kommunikation: Die Intendanzfindung an deutschen Theatern braucht einen Neustart. Sarah Heppekausen lichtet den Nebel

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Die Theater sollen besser werden. Besser, im Sinne von: gerechter. So formuliert (hier etwas verkürzt) das dramaturgie-netzwerk, eine Untergruppe der Interessenvertretung ensemble-netzwerk, seine Motivation, eine Handreichung zur Intendanzfindung verfasst zu haben. Der Deutsche Bühnenverein hat nun einen beachtenswerten Leitfaden zu Findungsprozessen künstlerischer Leitungen verabschiedet, der ein Fünf-Phasen-Modell vorschlägt.

Für diesen Schulterschluss haben die Vertreter*innen aus Bühnenverein und ensemblenetzwerk gemeinsam diskutiert, über zwei Jahre lang, und zwar zusammen mit einem Kreis aus Rechtsträgern von Häusern, also zum Beispiel Kommunen als Träger von Stadttheatern. Denn genau an die richtet sich das Empfehlungsschreiben.

Es sind die Träger, die über neue Theater- und Spartenleitungen entscheiden und den jeweiligen Findungsprozess bestimmen. Kulturpolitiker*innen aus kleinen Kommunen oder zum Teil sogar Zweckverbänden, von denen man nicht unbedingt erwarten könne, dass sie dafür auch die Kompetenzen besitzen, erklärt Kathrin Mädler, gemeinsam mit Hasko Weber aus Weimar Co-Vorsitzende der Intendant*innengruppe des Bühnenvereins und Intendantin des Theaters Oberhausen. ...

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Tanz Dezember 2023
Rubrik: Praxis, Seite 61
von Sarah Heppekausen

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