Was ist Body-Mind Centering?
Body-Mind Centering, kurz: BMC, gilt nicht als Tanztechnik im eigentlichen Sinn. BMC ist ein Trademark und bezeichnet ein Studium, das auf Erfahrungen der amerikanischen Bewegungsforscherin Bonnie Bainbridge Cohen basiert. Sie entdeckte in ihrer Arbeit als Ergotherapeutin mit schwerbehinderten Kindern jene Prinzipien, die es dem Bewusstsein erlauben, den eigenen Körper als ein lebendiges und sich ständig veränderndes Feld neu zu entdecken – und damit sich selbst.
Bainbridge Cohen ist überzeugt davon, dass sich geistige und emotionale Zustände im ganzen Körper und in seinen Bewegungen ausdrücken. «Der Geist ist wie der Wind», schreibt sie 1993 in ihrem Buch «Sensing, Feeling, and Action» (bei contacteditions.ca), «und der Körper ist wie der Sand. Willst du wissen, wie der Wind weht, beobachte den Sand». So beobachtet sie Verbindungen zwischen kleinsten Bewegungen und der Bewegung des ganzen Körpers durch den Raum sowie die verschiedenen physiologischen Systeme: Zellen, Skelett, Muskeln, Organe, Drüsen, Nerven, Flüssigkeiten, Faszien, Fett, Haut, Atem, die fünf Sinne und die menschliche Stimme. Alle Systeme stehen miteinander in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig.
In jedem ...
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Er habe Hochachtung vor Kenneth MacMillans Klassiker, glaube aber, dass heute andere Formen der tänzerischen Darstellung möglich seien. Sagt Gonzalo Galguera und verwendet in Magdeburg pikanterweise genau jenes Arrangement verschiedener Musiken von Jules Massenet aus Opern, Oratorien, Orchestersuiten, das Leighton Lucas 1974 für MacMillans Londoner Uraufführung...
Manche Geburtstage haben es in sich. Am 6. Juni wurde Valentina Savina siebzig, und das Staatsballett Berlin würdigte seine Chefballettmeisterin zu mitternächtlicher Stunde mit einem «Happy Birthday», gesungen in 32 Sprachen. Dass der Jubel-Akt nach einer «Onegin»-Aufführung nicht auf der Bühne stattfand, sondern im Kasino der Staatsoper, ließ sich noch irgendwie...
Héla Fattoumi und Eric Lamoureux sind nicht nur ein Dauerbrenner in der Tanzlandschaft, sondern auch privat unzertrennlich. Da passt kein Feigenblatt zwischen Liebesglück und choreografische Kreativität. Außergewöhnlich ist das in doppelter Hinsicht. Choreografen, die ihre Werke zu zweit signieren wie etwa Salia Sanou und Seydou Boro oder Martin Zimmermann und...
