Was finden Tänzer im Web?

Wo das Internet den Tanzschaffenden wirklich hilft

Tanz - Logo

Jede Kompanie und viele Tänzer haben ihre eigene Homepage. Man findet sie nur nicht. Das ist die große Stunde der sogenannten Internet-Portale. Seit April diesen Jahres ist www.dance-germany.org von der Kultur­stiftung des Bundes unter der Redaktion von Wilma Schrader online. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Datenbank mit Kurzportraits von Choreo­grafen, Tänzern und Pädagogen: eine kostenlose Visitenkarte. Man sollte sie nutzen.

Ergänzt wird der «Bundestanzserver» um aktuelle Informationen zum Teil aus der Redaktion des ebenfalls von der Kulturstiftung geförderten www.tanznetz.de. Hier sind die News von Angela Reinhardt brandaktuell, auch die online-Foren zu sämtlichen Aspekten des Tanzes gut für Ratsuchende, die Erfahrungen auf gleicher Augenhöhe austauschen wollen.
Was aber der eigentliche Sinn der Datenbank ist, Fördermöglichkeiten, Jobs und Stipendien zu finden, da hat uns von den staatsgeförderten Servern nur www.tanznetz.ch in der übersichtlichen Schweiz geholfen. In Deutschland war’s die sehr bescheidene Webseite von www.freiekultur.de von Konstantin Tsakalidis’ freiem Tanzensemble Artehusa in Konstanz. Hier finden sich Links zur Projektförderung, inklusive dem www.st ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz August/September 2006
Rubrik: Service, Seite 86
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Heinz Spoerli

Im heutigen Tanz ist Vorsicht geboten, denn auch hier drohen sich, wie in anderen Bereichen, die Grenzen zwischen Hochkultur und Mittelmäßigkeit allmählich zu verwischen. Wir sollten unser Augenmerk deshalb auf die Ausbildung legen, denn deren Bedeutung wird gerne unterschätzt: Man glaubt sich die Meinung leisten zu dürfen, zeitgemäße Tanzarten bedürften keiner...

"Plissé"

Eine Gruppe von sechs russischen Mädchen, in Weiß gekleidet, mit weißen Kränzen auf dem Kopf, ging im letzten Sommer schweigend mit großen weißen Kerzen in einen Bunker. Und verschwand. Eine Gruppe von sechs Mädchen unbestimmter Herkunft, gekleidet als Funkenmariechen, der rheinländischen Tanzfigur, tritt in diesem Sommer am 12. August hinter Bäumen hervor, am See...

Warschau

Die Mobile Akademie schöpft nicht aus dem Vollen. Sie lebt von Defiziten und schließt Lücken. Anders als andere mobile Einrichtungen wie Bofrost oder der Pizzabote kommt sie aber nicht nach Hause. Im Gegenteil: Die Teilnehmer müssen sich schon selbst auf die Socken machen – in diesem Jahr geht die Reise nach Warschau. «Ein Monat zwischen Aktionismus und...