Ein Interview mit Meg Stuart
Meg Stuart,
Sie werden bei den Salzburger Festspielen eine neue Arbeit mit dem Arbeitstitel «It’s Not Funny!» vorstellen. Worum soll es gehen? Um etwas, das wir gut kennen – um Momente, in denen Humor schmerzt und Situationen peinlich werden, weil man aus dem sozialen Code gerät. Es geht um Akzeptanz darum, wie wir für einander performen. Also für das Publikum und dann noch im Privatleben, in den verschiedenen Rollen, in die wir andere und uns selbst hineinzwängen.
Hier ist der Druck von außen und da sind die eigenen Erwartungen! Es ist vielleicht mein finales Dampfablassen über soziale Choreografie – als Übertreibung.
Dampfablassen, aber wie? Einer der Performer macht etwa ein Stand-up, das scheitert, und die anderen versuchen, ihn da wieder rauszuholen. Was ich an Comedy mag, ist, dass Leute in diese trashigen Comedy-Clubs gehen, wo sie die physische Reaktion des Lachens erwarten.
Wie haben wir uns die Bühne vorzustellen? Als Treppe mit ein bisschen Müll darunter, sozusagen als instabilen Boden für große Auftritte. «It’s Not Funny!» hat mit dem heutigen Trend zu Neoromantizismus und Nostalgie im Tanz zu tun. Mit all den Elementen aus dem Showbusiness, die dabei verwendet werden. ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Berlin hat wieder einmal die Nase vorn. Nicht nur mit mit dem Pilotprojekt hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, mit dem die drei Projektpartner Universität der Künste, Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» und TanzRaumBerlin gemeinsam die Zukunft des zeitgenössischen Tanzes planen. Unter Federführung von Boris Charmatz, Ingo Reulecke und Eva Marie...
«Ding … dong …», endlos wiederholt sich der Doppelton. War da nicht was mit Beethoven? Das ganze «Bam, Bam, Bamm – BAM!» von Emio Greco I PC über «Hell» geht im Takt der Fünften Sinfonie. Doch bei aller Wucht Beethovens, uraufgeführt bei Montpellier Danse: sie tragen Notenständer auf die Bühne. Für «Bam, Bam, Bamm – BAM»? Nein, für eine großartige Partitur...
From the outside, the palatial visage of Copenhagen’s Royal Theatre seems calm – even stately – with an elegant façade that seems to match the classic artforms that appear on the stages inside. The Royal Opera finds its home here, along with an acclaimed opera school. The Royal Theatre, which presents dramatic performances, also plays host to classical concerts of...
