Was bewegt ... Marijn Rademaker
Ihr Beruf?
Leiter von WINNDance, Tänzer, Coach, Choreograf, Rehearsal Director
Ihr Temperament?
Ruhig, leidenschaftlich und positiv
Was ist das Schönste, das Sie je über sich gehört haben?
Ich glaube an dich
Und das Ärgerlichste?
Dass ich faul bin
Welche Rolle spielt der Tanz in Ihren Leben?
Tanz ist mein Leben, seit meiner Kindheit – und er wird immer in meinem Leben sein.
Er ist meine Heimat
Drei Begriffe, die Sie mit Tanz verbinden?
Leidenschaft, Neuerfindung und Disziplin
Was kann Sie begeistern?
Unsere WINNDance-Weltpremiere bei der Biennale in Venedig mit den tollsten Tänzer*innen und Choreograf*innen
Was bringt Sie auf die Palme?
Unproduktiv zu sein
Wovon träumen Sie?
Ich habe viele Träume, immer schon, aber im Augenblick träume ich davon, unsere einzigartige Compagnie WINNDance zukunftsfähig zu machen und vielleicht sogar ein Zuhause für sie zu finden!
Was bringt Ihre Fantasie in Schwung?
Meine Träume verleihen mir Fantasie, und ich bin meinen Träumen schon immer gefolgt. Und die Fantasie verleiht mir die Leidenschaft, dann auch aktiv zu werden und die Träume zu verwirklichen. Auch WINNDance war mal ein Traum und ist nun Wirklichkeit geworden
Was macht gute Freundschaft ...
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Tanz August/September 2026
Rubrik: Side step, Seite 20
von
Die Verbindung zwischen der Pariser Opéra und Los Angeles besteht weiter. Einst kam von dort mit Benjamin Millepied ein kurzlebiger Directeur de la Danse, und der heutige, José Martínez, hat in den USA mit Micaela Taylor (tanz 4/24) eine junge Choreografin ausfindig gemacht, deren Background im urbanen Tanz liegt, die aber einen eigenen Stil geprägt hat: fließend...
Der Ballettsaal ist im Prinzip nichts anderes als ein Welt- und-Charakterkaleidoskop. Wer immer hereinschneit, hat die eigene Stimmung im Gepäck. Der Sunnyboy blinzelt gute Laune bis in die letzte Ecke, die Einfühlsame streichelt einer bedrückten Kollegin über die Wange, der Strebsame setzt zur x-ten Tour à la seconde an, fünf junge Damen sprechen die Modalitäten...
Eine Ausstellung? Wer den kleinen Raum im Tanzmuseum Köln betritt, bleibt irritiert an der Schwelle stehen: Der Boden ist schwarz, darauf sind in weißer Schrift Zitate notiert. Wenige Objekte sind im Raum verteilt, an den Wänden hängen umlaufende Fotografien, streng nebeneinander angeordnet. Auch rote Scheiben mit Erinnerungssplittern, poetische wie schockierende,...
