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Stil

Man hat ihn, oder man hat ihn nicht – den eigenen Stil. Auch die Zugehörigkeit zu einer Tanzrichtung zwischen ultraklassisch und urban­metropolitan wird als «Stil» etikettiert. Aber ist das überhaupt noch zeitgemäß? Fragen wir Katja Schneider, die beim Festival «DANCE» in München ein Stil-Symposium ausrichtet.



Makrobiotik

Anne Teresa De Keersmaeker ist nicht nur eine eigenwillige Choreografin, auch in der Küche hat sie ihren eigenen Kopf: Ihr kommt nur makrobiotische Kost auf den Tisch! Selbige wird auch den Studierenden ihrer Ausbildungsschule P.A.R.T.S. kredenzt – geschmacklich vertretbar und sinnvoll für Tänzer, oder nicht? Wir haben Antworten gesucht.

Lemi Ponifasio

kommt vom anderen Ende der Welt, um in Hamburg das Festival «Theater der Welt» zu eröffnen. Was er mitbringt, wird die Menschen einmal mehr bezaubern – und mit fremder Förmlichkeit irritieren. Lemi Ponifasio, in einem Dorf des Inselstaats Samoa geboren, ist Choreograf, vor allem aber ein Botschafter ritueller Schönheiten. Ein Porträt.

Liam Mower

Selbst wer von Tanz nichts versteht und mit Ballett nichts am Hut hat, kennt diesen Namen: «Billy Elliot». Das Erfolgsmusical aus London, Ableger des Kassenknüller-Films von ...

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Tanz April 2017
Rubrik: Vorschau / Der direkte Weg zu tanz, Seite 80
von Red.

Weitere Beiträge
Sleeping Water, Flexible Silence

Saburo Teshigawara lacht, als ich ihn mit meiner Einschätzung konfrontiere, er müsse der mit Abstand meistbeschäftigte Choreograf auf diesem Planeten sein. Drei Premieren hatte er allein im Februar – in Nantes, Martigues und Paris. «Ich arbeite immer an mehreren Stücken gleichzeitig, derzeit an fünf oder sechs.» Dann scherzt er: «Ich könnte jeden Monat ein Stück...

Raus aus der Routine

Yuri Fateyev ist ein betont höflicher Zeitgenosse. Der Russe spricht beherrscht, klar, auf den Punkt, und seine Botschaften sind unmissverständlich: «Niemand macht uns das ‹Königreich der Schatten› nach – keine andere Kompanie!» Mit «uns» ist das Sankt Petersburger Mariinsky-Ballett gemeint, dem Fateyev vorsteht, mit dem «Königreich der Schatten» die 32-köpfige...

Die Dramaturgen und der Tanz

Der Mann hat nicht schlecht gestaunt: Zum ersten Mal, so sagte es der Sozialwissenschaftler für Sport in Frankfurt/Main vor der ehrwürdigen, 1956 gegründeten Dramaturgischen Gesellschaft, zum ersten Mal überhaupt würden sich Theaterintellektuelle mit dem Objekt auseinandersetzen, das ein Theater erst zum Theater macht: dem menschlichen Körper. Das Thema des...