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im februar: biennale tanzausbildung
Zum 5. Mal treffen sich Tanz-Lehrende und -Studierende, Künstler und Wissenschaftler – diesmal zum Thema «Feedback und Reflexion». Gastgeber ist das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Musikhochschule Köln, dem Vera Sander vorsteht. Zum Auftakt gibt es zwei Aufführungsabende aus den Akademien, am Ende ein Symposion rund um die Frage aller Fragen: Wie sieht zeitgemäße Ausbildung aus, wenn Austausch und wechselseitiges Lernen die Lehrer-Schüler-Hierarchie ersetzen? In der Zeit vom 15. bis zum 21.

Februar wird sich herausstellen, ob das nur ein Modethema ist oder ein echter Paradigmenwechsel.
 

im märz: die tanzplattform
Zwölf zeitgenössische Tanzstücke aus deutscher Produktion hat die zwölfte «Tanzplattform Deutschland» von ihrer Jury ermitteln lassen. Zwölf Choreografien, die nicht alleine bleiben, weil im Rhein-Main-Gebiet diesmal zeitgleich ein Showing der regionalen Szene stattfindet. Von Darmstadt bis Bad Homburg erwarten rund 500 Einkäufer aus aller Welt auch zahllose «junge Positionen». Damit ist die Plattform, die vom 2. bis zum 6. März stattfindet, zusätzlich ein Schaufenster für solche Künstler, die nicht per Jury-Entscheid als deutsche ...

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Tanz Januar 2016
Rubrik: Service, Seite 80
von

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Siebzig Jahre ein und demselben Ensemble anzugehören, das muss eine(r) Georgette Tsinguirides erst einmal nachmachen. Aber nicht nur ihre lebenslange Bindung ist ein Unikum. Auch die Umstände, unter denen ihr Engagement zustande gekommen ist, sind ungewöhnlich. Am 1. Dezember 1945 wird die 17-Jährige als «Chortänzerin-Anwärterin» von...

Halle: «Das Bauchrednertreffen»

Jedes Kind kommt in diese Phase. Die geliebte Puppe oder das Kuscheltier werden zum intimen Vertrauten, dem man Lust und Leid anvertraut und dessen starren Lippen selbst das Unaussprechliche entweichen darf. Das Spiel mit dem Puppenkörper ist eine archaische Urform des Theaters wie des Tanzes. Die österreichisch-französische Choreografin Gisèle Vienne hat die...

Ada

Verführerisch leicht, so sieht das Spiel aus, zu dem ADA einlädt. Mit den Fingerspitzen scheint es möglich, diesen mit Helium gefüllten Ballon zu bewegen. Wer nach den Kohlestiften greift, die wie Stacheln aus seiner transparenten Haut herausstehen, bekommt schwarze Hände. ADA leistet wenig Widerstand, schwebt hierhin, schwebt dorthin, hüpft hoch, senkt sich herab,...