Vladimir Malakhov
Vladimir Malakhov, Ballettintendant der Berliner, hat noch Träume. Einen davon haben Frank Sistenich und Christiane Theobald in ihrem Bildband «Malakhovs Dornröschen» festgehalten, mit dem sich Schott Musik International erstmals auf dem Tanzmarkt positioniert: ein Fan-Buch im imponierenden Table-Format, das mit einer Fülle faszinierender Fotos aufwartet, über die man durchaus ins Träumen kommen kann.
Kein «Dornröschen» ist so schrittreich dokumentiert wie das des sogenannten «Jahrhunderttänzers» – und selbst die «Seitensprünge mit dem Staatsballett Berlin» (Untertitel) bindet die Fotografin Monika Rittershaus so kunstvoll ein, dass noch der Entstehungsprozess etwas Märchenhaftes hat. So konzentriert sich «Akt 1» auf das tägliche Training. «Akt 2» zeigt die Proben, «Akt 3» lässt die Aufführung noch einmal als Bild gewordene Erinnerung lebendig werden: als «Spitzen-Variationen», wie sie auch im gleichnamigen «Compagniebuch» zu finden sind, das die Stellvertretende Ballettintendantin im Zweijahresrhythmus herauszugeben beabsichtigt. Vol. 1 hat Sandra Hastenteufel als Fotografin betreut – Bilanz einer Arbeit, die hoffentlich nicht nur Ballettomanen, sondern auch potenzielle Sponsoren ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Barocker Paukenschlag verkündete den Start von Jörg Mannes und dem neuen Ballett-Ensemble an der Staatsoper Hannover. Wer bei «Molière» auf ein aufwändiges historisches Bilderspektakel hoffte, sah sich aber getäuscht. Der Komödienkönig tanzt in einem opaken Kunststoff-Ambiente, in der Lars Peter die Barockbühne mit Drehprismen zitiert. Auch die Kostüme in...
Frei, radikal, neugierig! Das versprach Johannes Wieland zu seinem Kassler Einstand: ein Doppelabend aus «Reporter» und «Freie Radikale». Letztere sind bekanntlich keine losgelassenen Terroristen, sondern chemische Gesellen. Mensch und Moleküle also. Auge und Energie.
In «Reporter» steht zunächst ein Schwarm silberbeiniger Fotostative auf der Bühne. Sehen und...
Das Schicksal des Winzermädchens, das sich erstmals vor 165 Jahren aus unglücklicher Liebe zu Tode tanzte, bewegt in dieser Spielzeit in Düsseldorf-Duisburg Ballettchef Youri Vàmos (Premiere: 2. Februar), Marguerite Donlons irisches Tinkermädchen tourt, und im Kölner Schauspielhaus schickt jetzt Amanda Miller esoterische Wesen durch einen Zen-Garten unter dem Titel...
