Vermischtes 8/25
Symposium
«ON CRIP TECHNIQUE, KNOWLEDGE AND EXPERTISE»
Kein Symposium wie andere soll die Berliner Zusammenkunft «On Crip Technique, Knowledge and Expertise» werden. Statt aneinandergereihte Panels sind künstlerische Begegnungen, active rest, Reflexion und Austausch geplant. Ziel ist es, einer zugänglichen, anti-ableistischen und crip-positiven Zukunft in Choreografie und Tanzlehre näherzukommen. Crip bezeichnet eine politische und kulturelle Identität, die von einigen behinderten Menschen als Akt der Selbstermächtigung angenommen wird.
So auch von Claire Cunningham, die das Gathering im Rahmen ihrer Einstein-Profil-Professur in «Choreography, Dance and Disability Arts» am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin initiiert. In ihrem Stück «Songs of the Wayfarer» (tanz 12/24) begibt sich Cunningham mit ihren Krücken als vierbeinige Kreatur auf Wanderschaft und beschäftigt sich mit den Umständen, unter denen sie diesen Weg beschreitet. Nun laden Cunningham und ihr Team Künstler*innen und Expert*innen wie Julia Watts Belser, Eli Clare, Kenny Fries, Sandie Yi, Chiara Bersani, Aby Watson, Raquel Meseguer Zafem, Jamie McCarthy, Angela Alves, Jeanne Eschert, Márcio Kerber ...
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Tanz August/September 2025
Rubrik: Praxis, Seite 64
von
Lyon
BIENNALE
Er ist einer der Senkrechtstarter auf dem internationalen Parkett, bei der (wie immer großartig bestückten) «Biennale de la Danse» in und um Lyon begnügt er sich zunächst mit einer halbstündigen «Fantasie minor»: Marco da Silva Ferreira und die Tänzer*innen des CCN von Caen locken mit Schubert ins Freie. Sodann dreht der Choreograf richtig auf und...
Es kann auch besser laufen als in Hamburg (S. 52): Seit Anfang der Spielzeit dirigieren Bridget Breiner und Raphaël Coumes-Marquet (tanz 12/23) das Ballett am Rhein, dessen Auftritte sich auf die Opernhäuser in Düsseldorf und Duisburg verteilen. Die Zuständigkeiten sind klar geregelt: Sie amtiert als Chefchoreografin und sorgt fürs künstlerische Profil, er ist der...
Während das Publikum auf der imposanten Tribüne im Ehrenhof des Palais des Papes seinen Platz sucht, zieht ein Performer im Minirock durch kreisende, beinahe hypnotisierende Hüftbewegungen in seinen Bann. Ein unterhaltsamer Auftakt zur Premiere beim «Festival d’Avignon», wo Marlene Monteiro Freitas «1001 Nacht» anti-exotisierend auseinandernimmt. «NÔT» verweist...
