Vermischtes 3/24
CD
Brahms Ballet Class
Das Intermezzo op. 76, Nr. 7, eignet sich als Auftakt eines Balletttrainings ganz hervorragend, und Mladen Dabizljevic hat das viertaktige Stück denn auch als Beispiel einer «Brahms Ballet Class» eingespielt, die dem Alltäglichen den Reiz des Außergewöhnlichen gibt. Schließlich hat ein so musiksensibler Choreograf wie George Balanchine nicht zufällig immer wieder auf Brahms-Werke zurückgegriffen. Und auch Crankos «Initialen R. B.M. E.» zählen nicht nur seiner Meinung nach zu den Beispielen einer geglückten Tanz-Musik-Symbiose.
Dem «Kleinen Allegro» ist denn auch eine Reminiszenz an das 2. Klavierkonzert mitgegeben, das Cranko seinem Freundschaftsballett unterlegt hat, und die «Liebeslieder-Walzer» finden sich in der «Class» im Pirouetten-Teil wieder – beide Stücke weniger individuell denn zweckgerichtet interpretiert. Trainingsgerecht proportioniert, gibt es die «Händel-Variationen» als Adagio-Teil und die nach Paganini als Motivationsschub für Battements frappés. Klar, dass sich die «Ungarischen Tänze» in mannigfaltiger Weise für die «Ballet Class» eignen und auch diverse Walzer.
Insgesamt 21 Titel hat Dabizljevic in Zusammenarbeit mit seiner Frau, einer ...
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Tanz März 2024
Rubrik: Praxis, Seite 66
von
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