utile/inutile

Der Schweizer Choreograf Foofwa d’Imobilité hebt ein staunenswertes Projekt aus der Taufe: Mit lauter Nachwuchstänzern und jeder Menge Satelliten-Aktivitäten hebelt er nicht nur das Schwarzweiß-Denken der Kulturpolitik aus

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Wie nützlich soll – oder darf – Tanz sein? Fast gleichzeitig zu zwei Kongressen, die sich Ende vorigen Jahres in Berlin mit dem Trend zum «Nützlichen» im Bereich des Theaters befassten (s. auch «Theater heute» 1/16), stellt der Genfer Choreograf und Tänzer Foofwa d’Imobilité die Frage des Nützlichen und des Unnützen in den Raum des Tanzes. Bis 2017 und damit insgesamt drei Jahre lang stehen alle Projekte seiner Company Neopost Foofwa unter dem Motto «Utile/Inutile», «Nützlich/Unnütz».

Auf der einen Seite – der mit «Nützlich» überschriebenen – steht die Produktion von drei jeweils einer Epoche aus der Geschichte des Tanzes gewidmeten Stücken, für die er immer aufs Neue acht frisch diplomierte, junge Tänzer engagiert. Parallel dazu – auf dem Gleis des sogenannten «Unnützen» – werden verschiedene, mit dem Zeitgeschehen verbundene «one-shots» oder Performances von Foofwa und seinem künstlerischen Alter Ego, dem Bühnenbildner und Lichtgestalter Jonathan O’Hear, aufgeführt.

Sprungbrett für Berufseinsteiger
Im vergangenen Dezember kam in der Genfer Comédie das erste Tanzstück aus der Reihe des «Nützlichen» zur Uraufführung: «/Utile: Redonner Corps» mit Laura Alzina, Charlène Bonnet, Laura ...

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Tanz Februar 2016
Rubrik: Produktionen, Seite 8
von Anna Hohler

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