Unesco-Kulturerbe
Fünf Jahre nach dem Beitritt Deutschlands zum UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes hat das hierzulande entwickelte Welttanzprogramm für den Paartanz (WTP) den Sprung ins Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes geschafft. Einen entsprechenden Antrag hatte der Allgemeine Deutsche Tanzlehrerverband (ADTV) unter Federführung der rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Cornelia Willius-Senzer (FDP) vor rund zwei Jahren eingebracht.
1961 auf Initiative des Hamburger Tanzlehrers Gerd Hädrich ins Leben gerufen, waren zunächst elf Tänze – Blues, Foxtrott, Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, ferner fünf lateinamerikanische Tänze sowie der Beat – im Welttanzprogramm enthalten. Später ersetzte der Discofox den Beat, Tänze wie Mambo/Salsa kamen hinzu.Die Deutsche UNESCO-Kommission bewertet das WTP als «weltweit erfolgreiche Methodik der gemeinschaftlichen paarweisen Bewegung zu Musik», die «wichtige gesellschaftliche Werte des respektvollen Umgangs zwischen Partnern» einübe und sich überdies durch eine «elementar demokratische Verhaltensweise» auszeichne. Gemeinsam mit bereits aufgenommenen Kulturpraktiken – etwa der Genossenschaftsidee, der ...
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Tanz Februar 2019
Rubrik: Side Step, Seite 16
von Marc Staudacher
Seit 2014 entwickeln Sie abstrakte Tanzstücke für junges Publikum, die eine intime Atmosphäre schaffen. «Nero» etwa fand im Dunkeln statt. In Ihrer neuesten Produktion «Pelle» beschäftigen Sie sich mit dem Thema Haut. Wie entwickeln Sie Ihre Themen?
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