Treffpunkt Berlin

Nach der «Tanzplattform Deutschland 2020» ging nichts mehr: Bühnen dicht, Theater geschlossen. Auch die elf Produktionshäuserdie den biennalen Branchentreff im Wechsel ausrichten. Trotzdem entstanden bis September 2021 über ein Dutzend bemerkenswerte Arbeiten, die jetzt in Berlin gezeigt werden.

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Die Jury, der neben Arlette-Louise Ndakoze, Matthias Quabbe, Ana Vujanovic und unserer Autorin Melanie Suchy auch Annemie Vanackere und Ricardo Carmona vom gastgebenden Hebbel am Ufer (HAU) angehörten, hat ein enorm vielseitiges Programm zusammengestellt: eine Art Prisma der Gegenwartstendenzen. Zwei der geladenen Stücke haben wir bereits vorgestellt, Julian Webers «Allongé» (tanz 2/21) und Antje Pfundtners «Sitzen ist eine gute Idee» (tanz 10/20). Die übrigen bündeln wir hier zum chorischen Highlight, das vom 16.

bis zum 20. März in Berlin zu bestaunen ist. www.hebbel-am-ufer.de

 

Meg Stuart «Cascade»

Für viele stellt der Kosmos ein mythendurchwobenes Muster hoch über unseren Köpfen dar, das sich nachts vor allem dort zeigt, wo die Luft nicht von Abgasen oder Lichtverschmutzung kontaminiert ist. Für die Popkultur tritt das entrückte Sternenzelt als Kulisse von Science-Fiction-Dramen auf oder als Infotainment, wenn irgendein spektakuläres Gerät oder Gefährt ins All geschossen wird. Auch im Bühnenraum für Meg Stuarts jüngstes Stück «Cascade», das vergangenen Sommer bei «ImpulsTanz» in Wien uraufgeführt wurde, dient das Weltall als Hintergrund. Hier ist es die «Fantasie eines ...

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Tanz März 2022
Rubrik: Tanzplattform, Seite 8
von

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Schattenkind

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