Trance Dance
Wir schreiben das Jahr 1837: Aus einem Magneten und einer Kupferdrahtspule entsteht die erste elektrische Türklingel. Sie wird, buchstäblich, die Geschichte der elektronischen Musik einläuten. 1919 erfand Leon Theremin ein Instrument, dass durch die bloße Bewegung der Hand Klänge erzeugt. Eine Weiterentwicklung, das Croix Sonore von Pierre Dauvillier und Michel Billaudot, ist als Vorläufer des Synthesizers derzeit auch im Düsseldorfer Kunstpalast zu sehen. Die Ausstellung dort, «Electro. Von Kraftwerk bis Techno», ist vor allem eine Hommage an die Stadt.
Hier am Rhein gründeten Ralf Hütter und Florian Schneider das Multimedia-Projekt Kraftwerk, nicht zufällig in Nachbarschaft zum Kölner Studio für elektronische Musik. Dort arbeitete in den 1960er-Jahren neben John Cage auch Karlheinz Stockhausen. Deshalb sagt man gern, Nordrhein-Westfalen sei das Zentrum der elektronischen Musik. Man sagt das auch von Frankfurt am Main, wo Andreas Tomalla (alias Talla 2XLC) ab 1982 in einem Plattenladen unter dem Hauptbahnhof elektronisch produzierte Musik für legendäre DJs wie Sven Väth zusammenstellte und 1984 seinen eigenen Technoclub gründete, aus dem der nicht minder legendäre Cocoon Club in ...
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Tanz Februar 2022
Rubrik: Bewegung, Seite 6
von Arnd Wesemann
Brügge
MYSTERY SONATAS
Oft lassen sich die Choreografien von Anne Teresa De Keersmaeker über die jeweils verwendete Musik erfassen. Ihre neueste Arbeit entsteht zu den «Mysterien-Sonaten» des böhmischen Barockkomponisten Heinrich Ignaz Franz Biber, der vor allem durch den Einsatz der skordierten, also ungewöhnlich gestimmten Violine bekannt ist. Wie schon bei ihren...
Deutschland
Bad Soden
Ballettschule Ulrike Niederreiter
Dipl. Ballettpädag. Ballett/Jazz/Modern/Charakter/tänzerische
Früherziehung. Ausbildung bis zur Akademiereife. Ballettmärchen
An der Trinkhalle 2B, D-65812 Bad Soden/Ts., Tel. +49-6196-22849
www.ballett-badsoden.de
Bamberg
Tanzwerkstatt
Stätte für Zeitgenössischen Tanz. Nürnberger Straße 108 k, D-96050...
«Ende einer Ära», das klingt pathetisch. In Hamburg aber ist die Terminologie angemessen: Seit 1973 prägt John Neumeier das Hamburg Ballett, zunächst als Ballettdirektor und Chefchoreograf, seit 1996 als Intendant. 49 Jahre, in denen Neumeier stilbildende Choreografien entwickelte, «Tod in Venedig», «Winterreise», «Nijinsky», «Ghost Light», das jüngst überarbeitete...
