Too big to fail

Kostenexplosion beim Pina Bausch Zentrum trifft auf Finanznot der Stadt Wuppertal

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Was in der Bankenwirtschaft gilt, trifft, in etwas abgewandelter Form, auch auf das Pina Bausch Zentrum in Wuppertal zu – too big to fail: Zu groß ist die Namensgeberin, zu kostbar ihr tanzhistorisches Erbe, zu lukrativ der sichere Touristenmagnet mit weltweiter Anziehungskraft für die klamme Stadt. Dieses ambitionierte Projekt darf nicht scheitern.

Denn hier soll alles vereint sein: das berühmte Tanztheater Wuppertal, die Pina Bausch Foundation mit dem Archiv, ein Internationales Produktionszentrum für zeitgenössischen Tanz und das Forum Wupperbogen als Ort für die Teilhabe der Bürgerschaft.

Allerdings sind die Neuigkeiten aus dem Rathaus alarmierend. Die Baukosten von ursprünglich etwa 60 sind auf rund 161 Millionen Euro explodiert, Stand Januar 2026. Auch der Zeitplan ist aus dem Tritt: Die Eröffnung soll nicht mehr 2027, sondern erst im Jahr 2032 stattfinden, und der Baubeginn ist auf 2028 terminiert. Vor allem aber befindet sich die Stadt Wuppertal seit Januar 2026 in der Haushaltssicherung. Das heißt: Über den Etat wacht die Bezirksregierung Düsseldorf. Die aktuelle Summe für das Bausch-Zentrum addiert sich aus den erstmals exakt kalkulierten Kosten: Zu Buche schlagen mit ...

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Tanz März 2026
Rubrik: Hintergrund, Seite 62
von Bettina Trouwborst

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