Spotlight: Maura Morales
Wie weiter Tänzer*in sein, wenn das Alter fortschreitet? Das ist eine Frage, mit der sich auch Maura Morales beschäftigt. Sie selbst ist 52 Jahre alt und steht immer noch auf der Bühne. Gerade feierte ihr neues Werk «Ashes» Uraufführung am Forum Freies Theater in Düsseldorf, bevor es auf Deutschlandtournee geht. Bewegung und Klang ergeben wie immer in den Stücken der Kubanerin eine betörende Melange, stehen gleichberechtigt nebeneinander in den komplexen und teils artistischen choreografischen Abfolgen.
Dazu kommen Videoprojektionen, die das Werden und Vergehen auf eindrucksvolle Weise visualisieren. Mit dem Komponisten Michio Woirgardt bildet die umtriebige Morales schon seit Jahren eine künstlerische Einheit: die Cooperativa Maura Morales. Der Gitarrist sitzt mit seinen Instrumenten und Computern mit auf der Bühne und webt ein dichtes Geflecht aus rhythmischen Beats und zarten Gitarrenklängen.
Morales studierte klassisches Ballett, Modern Dance, Choreografie, Schauspiel und Folklore an der Staatlichen Hochschule Camagüey in Kuba und tanzte anschließend für das Ballet Nacional de Kuba. 1996 führte sie ein Gastspiel zu den «Wiener Festwochen». Es folgten Engagements an ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz März 2026
Rubrik: Side step, Seite 21
von Marion Meyer
STEF VAN LOOVEREN
Stef Van Looveren, multisdisplinäre*r Künstler*in aus Belgien, hat mit «Cosmic Body. First Incision» eine ortsspezifische Installation ins Antwerpener Museum van Heedendagse Kunst (Museum für Zeitgenössische Kunst, kurz M HKA) gebaut: Der Museumsraum wird hier zu einem Hybrid aus Tempel, Körper und alchemistischem Labor, in dem Praktiken der...
Was in der Bankenwirtschaft gilt, trifft, in etwas abgewandelter Form, auch auf das Pina Bausch Zentrum in Wuppertal zu – too big to fail: Zu groß ist die Namensgeberin, zu kostbar ihr tanzhistorisches Erbe, zu lukrativ der sichere Touristenmagnet mit weltweiter Anziehungskraft für die klamme Stadt. Dieses ambitionierte Projekt darf nicht scheitern. Denn hier soll...
Knallkalter Winter und Nahverkehrsstreik an diesem Februarvormittag: Wahrscheinlich gibt es nur einen einzigen Mann, der sich über die satten Minustemperaturen freut. Zu Gast beim Staatsballett: Yuri Possokhov, einer der eminenten Choreografen der Gegenwartsklassik und Kirill Serebrennikovs Sparringspartner bei «Nurejew» (tanz 2/18). Die Temperaturen mögen ihn...
