Tanztage – Tanznächte

Berliner Choreografen en masse: In einer konzertierten Aktion rund um den Jahreswechsel gefiel sich der Hauptstadttanz in bester Festivallaune. Von den Highlights aus einem opulenten Quantum von über hundert Aufführungen berichtet Hartmut Regitz

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Das muss den Veranstaltern erst mal einer nachmachen: ein Berlin-Marathon als Tanz-Parcours in 23 Stücken! So was summiert sich, haben findige Köpfe errechnet, auf eine Aufführungszeit von sechs Stunden. Weil das für einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde noch nicht reicht, verlängert sich die dritte Tanznacht bis zum Morgen­grauen noch durch ein halbes Dutzend Reden. Claudia Feest, Initiatorin des ausgebuchten Abends, eröffnet den Reigen und erinnert an Meg Stuart, Sasha Waltz, Vladimir Malakhov, die Berlin zu einer Großstadt des Tanzes erheben sollen.

Eva-Maria Hoerster weitet die Nacht der Nächte zur konzertierten Aktion, an der sich immerhin sieben Bühnen beteiligt haben. Kultur­senator Thomas Flierl verweist in aller Beschei­denheit da­rauf, dass der Hauptstadtkulturfonds auf seine Anregung hin für den Tanz ­eine Million Euro Fördergelder be­willigt hat und stellt einen «abgestimmten Aktionsplan für die Förderung des zeitgenössischen Tanzes» in Aus­sicht, was auch immer das heißen mag. Ko-Kuratorin Bettina Masuch übersetzt, Adrienne Goehler vom Haupt­stadt­kulturfonds grüßt, und Haus­­herrin Nele Hert­ling wird in der Akademie der Künste wie gewohnt grundsätzlich und ...

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Tanz Februar 2005
Rubrik: Premiere, Seite 8
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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