Tanz im TV
«Berliner Tanzfieber» bricht am 4. Januar bei arte aus. Dabei betrachtet der Dokumentarfilmer Marcus Behrens die Stadt als Bühne. Ein gängiger Ansatz, fast schon ein Berlin-Klischee. Weil es aber auf der ganzen Welt eine solche Definitionsmacht erlangt hat, wirkt es weiter. Besonders auf junge, kreative Menschen, die sich natürlich in ein entsprechendes Umfeld wünschen. Sechs von ihnen hat Behrens in der lokalen Tanzszene kennengelernt.
Die Estin Maria, Tänzerin bei Malakhovs Staatsballett, den Berliner Kroaten Ante mit dem bevorzugten Thema «Heimat», Mata aus Griechenland, die über New York und Hamburg zu Sasha Waltz & Guests kam (Foto: Mata Sakka (rechts) mit Delphine Gaborit bei «Dialoge 09 – Neues Museum» von Sasha Waltz). Eve aus der Schweiz, Ute aus Köln, Rosalind aus Stockholm. Ein halbes Jahr begleitet sie der Film zu den Höhepunkten und Niederlagen, nach Hause, zu ihren Nebenjobs und auf die Bühne im engeren Sinn. Man sieht: Für internationalen Tanz muss der Berliner seine Stadt nicht mehr verlassen. Für «Berliner Tanzfieber» nicht mal sein Wohnzimmer.
3sat
16. Jan., 21.45h: Best of Béjart, Ch.: Béjart, Béjart Ballet Lausanne, Ballettshow aus dem Palais des Sports Paris, ...
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