Tanz im April

Weltweit

34. Welttag des Tanzes

«Let’s Go Urban jamt!», heißt es beim «Dag van de Dans» in Antwerpen, und auch in Deutschland wird wie überall auf der Welt der «Welttag des Tanzes» gefeiert, der immer auf den Geburtstag des Ballettreformers Jean-Georges Noverre fällt. Der jährt sich nun zum 290. Mal. In Hannover heißt das Motto: «Move your town». Und weiter ostwärts gilt: «Leipzig tanzt!», wenn sich die Tanzschaffenden der Stadt zum Schulterschluss in den Räumlichkeiten der Oper vereinen.

In Dresden gibt’s aus gegebenem Anlass eine Party in Hellerau innerhalb der «26. Tanzwoche», in Cottbus eine «Gala» und in Stuttgart ein Ballettgespräch mit Márcia Haydée (Seite 16) sowie Crankos Durchbruch-Ballett «Romeo und Julia». Dass ausgerechnet am «Welttag des Tanzes» in Karlsruhe, Kassel, Mainz und Würzburg ein paar Premieren stattfinden, ist sicher kein Zufall.
Am 29. April



München

Jean und Antonín

Per «Du» ist man hier mit «Jean» Sibelius und ­«Antonín» Dvořák. Es geht schließlich darum, dass der Tanz vertraut werden will – mit des Finnen Sinfonie Nr. 7 und des Tschechen Sinfonie Nr. 8. Also mit «Absoluter Musik», wie das zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Abgrenzung zu seichter Kompositorik ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz April 2017
Rubrik: Highlights und Kalender April 2017, Seite 33
von Red.

Weitere Beiträge
Yuki Mori «Les enfants terribles» in Regensburg

Es schneit große Flocken. Die Tänzer bilden zwei Gruppen, jeweils in Pyramidenformation. Beginnen eine wilde Schneeballschlacht. Ein impressionistisch flirrendes Bild, dazwischen Videoprojektionen der Geschwister Paul und Elisabeth. Der Regisseur und Choreograf Yuki Mori hat für Philip Glass’ Tanzoper «Les Enfants terribles» nach dem Roman von Jean Cocteau ein...

Márcia Haydée

Márcia Haydée, als Erstes ein Stichwort: Stuttgart. Was verbindet sich für Sie mit der Stadt? Stuttgart steht stellvertretend für meine Heimat, mein Leben, meine Karriere. Hier hat sich alles ereignet. Hier habe ich eine tolle Zeit erlebt. Jedes Mal, wenn ich hierher zurückkehre, spüre ich, wie ich mich verändere. Meine Energie bekommt einen Schub, sobald ich auch...

Faust ll

Was für eine Unternehmung! «Faust II», der in der Theaterwelt schon als unspielbar gilt und für dessen Inszenierung Regisseure regelmäßig Prügel beziehen – ausgerechnet «Faust II» also als Ballett? Eine verrückte Idee. Verrückter noch, als Tolstois «Krieg und Frieden» oder Thomas Manns «Zauberberg» auf die Tanzbühne zu schubsen. Beides hat Dortmunds Ballettdirektor...