Tanz für junges Publikum
Gemeinsam mit jungen Zuschauern Tanz zu gucken, ist anders. Lange vor dem Einlass hallt überdrehtes Gekicher durchs Foyer. Drinnen dann kann von Stillsitzen oder Schweigen keine Rede sein. Eines ist klar: Da ist eine Menge Energie unterwegs – ungebändigt, ungestüm und ungebrochen. Dieser Zielgruppe das Genre Tanz zu vermitteln, ist das Anliegen von «Explore Dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum», zu dem sich Fokus Tanz – Tanz und Schule e.V. München, fabrik Potsdam und K3 | Tanzplan Hamburg zusammengeschlossen haben.
Gemeinsam und mit Förderung durch das «TANZPAKT Stadt-Land-Bund»-Programm versucht man, entsprechende Angebote zu entwickeln. Den Auftakt macht die Hamburger Choreografin Antje Pfundtner.
«Für mich» heißt das Stück, das sie mit ihrem Team und den Tänzern Juliana Oliveira und Norbert Pape entwickelt hat. Den Ausgangspunkt der Arbeit bilden Gespräche mit Kindern und Jugendlichen, bei denen Existenzielles ausgelotet wird. Auch wenn «Für mich» mit der Empfehlung «ab 8» gezeigt wird, richtet es sich doch eher an junge Teenager. Denn die entwickeln mit jedem Lebensjahr ein anderes (Selbst-)Verständnis von der eigenen Körperlichkeit, und damit öffnen sich fortwährend ...
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Tanz Februar 2019
Rubrik: Praxis, Seite 74
von Katrin Ullmann
Wer heute in die Teenie-Phase kommt, hat politische Monokultur an der Staatsspitze erlebt: Angela Merkel regiert seit 2005 – und wird mittlerweile selbst von Gegnern dafür bestaunt, wie sie ihre Machtstellung behauptet hat. Wer knapp 50 ist und halbwegs tanzinteressiert, der kann sich nicht erinnern, dass es in der Freien und Hansestadt Hamburg je einen anderen...
Rudolf Nurejew
Einmal mehr steht er im Zentrum der Aufmerksamkeit, kriegt einen ganz -großen Leinwand-Auftritt. Ralph Fiennes, seit «Schindlers Liste» ein Star auch hierzulande, verfilmt mit «The White Crow» das dramatische Leben des Tänzers, der im Westen sein Glück machte, aber keine Heimat mehr fand. Das Schicksal, das Gerhard Brunner fürs tanz-Jahrbuch 2018...
Für dieses Projekt hat er fast ein Jahrzehnt geackert, und zwar unter den -Argusaugen der Yellow Press. Die nämlich posaunte 2011 heraus, dass sich Mick Jagger für die Konzerte der Rolling Stones weder mit Zumba noch mit Capoeira fit hält, sondern: an der Ballettstange. Für März ist nun am Mariinsky eine Uraufführung anvisiert, kuratiert von Jagger, choreografiert...
