Süß, sexy, edgy
K-Pop, koreanische Popmusik, ist ein Phänomen. Sucht man bei You-Tube nach Bands wie BTS, Blackpink, Monsta X oder NCT Dream, ist man überrascht von den Klickzahlen: Kaum ein Musikvideo hat unter 100 Millionen Aufrufe, und trotz der geringeren Popularität in Europa und den USA machen die südkoreanischen Gruppen westlichen Stars wie Ed Sheeran, Adele und Justin Bieber zahlenmäßig nicht nur Konkurrenz, sondern sind ihnen teils überlegen.
Diesen Sommer kommt K-Pop nicht nur auf den Bildschirm, sondern ganz real nach Deutschland: Im Mai findet in Frankfurt am Main Europas erstes K-Pop-Festival «KPOP.FLEX» statt.
Das einzige deutschsprachige Magazin zu K-Pop heißt «K*bang» und existiert seit 2012, Isabelle Opitz ist Redaktionsleiterin. Im frühen Teenageralter würden mit den großen Labels Traineeverträge abgeschlossen, berichtet sie von den K-Pop-Talentschmieden. Neben Tanz als einer der Grundausbildungssäulen sind, so Opitz, Gesang und Unterricht im Modeln sowie Schauspiel wesentliche Ausbildungsbestandteile. Die Richtungen, in denen die angehenden Idols, so die offizielle Bezeichnung für K-Pop-Künstler*innen, unterrichtet werden, sind demnach divers: RnB, Hip-Hop, Latin, Standard, ...
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Tanz April 2022
Rubrik: Praxis, Seite 60
von Hannah Meyer-Scharenberg
Mikhail Kaniskin, Sie waren Principal des Stuttgarter Balletts und zuletzt beim Berliner Staatsballett, Ihre Frau ist dort ebenfalls Erste Solistin, Sie leben seit vielen Jahren in Deutschland. Aber geboren sind Sie in Moskau – und Sie unterhalten enge Verbindungen sowohl nach Russland als auch in die Ukraine. Und zwar nicht nur innerhalb der Tanzwelt.
Meine Mutter...
Später Sonntagnachmittag, das Schweriner Schloss leuchtet vor blitzblauem Himmel, der Platz vor dem Staatstheater gegenüber ist gut gefüllt. Mit Männern, Frauen, Kindern und blaugelben Fahnen aus Stoff und Papier. Gut zwei Stunden später wird man dem ukrainischen Nationalemblem noch einmal begegnen. Nach der Vorstellung von Xenia Wiests «Through my Eyes» postieren...
In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 bombardierten britische Streitkräfte das 630 000 Einwohner zählende Dresden. Der schwerste Luftangriff des Zweiten Weltkriegs, den die Deutschen entfesselt hatten, legte Elbflorenz in Schutt und Asche. 25000 Menschen fanden den Tod. Soweit die Schreckensbilanz des letzten Flächenbrands auf europäischem Boden – für eine...
