Stichprobe: Bernard Baumgarten – Hommage à S.O.A.P.

in Frankfurt

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Bernard Baumgarten, José Biondi, Olga Cobos, Silvia Kaufmann, Ragn­hild Olsen, Philippe Reinaldos, Jan Vesala, Richard Labrousse, Andreas Fratzl, Renate Graziadei, Delphine Benois, Dietmar Janeck, Annette Kaltenmark, Jan Kodet, Abou Lagraa, Laura Marini, Anton Skrzypiciel, Désirée Kongerod, Peter Mika und Milos Galko, sie alle waren S.O.A.P. Genau sieben Jahre, ein Katzenleben lang, bis 1998, bildeten sie Rui Hortas Haustruppe am Frankfurter Mousonturm. Nach noch einmal sieben Jahren kommen sie wieder zusammen. Jeder aus einem anderen Leben.

Wie Bernard Baumgarten, der, nach einem kurzen Abstecher bei Neuer Tanz, in Luxembourg nun seine eigene Kompanie UnitControl pflegt.
«Anaïs/Henry/June» heißt sein jüngstes Werk, eine Trilogie der Beziehungen, das amouröse Leben zwischen Anaïs Nin, Henry Miller und seiner Frau June: eine offene Liebesbeziehung zwischen drei amerikanischen Intellektuellen in der prüden Zeit während des Zweiten Weltkriegs. Bernard Baumgarten geht es um die Lust, diese Erotik dem Geist der Prüderie zu entlocken: als ein seltsames Wechselspiel aus Anziehung und Arbeit, Lust und laborierendem Tanz. So, als wäre alles zusammen auch ein Ethos der Tanzkunst: die ...

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Tanz August/September 2005
Rubrik: On Stage, Seite 69
von Arnd Wesemann

Vergriffen
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