sieger: ben duke...
und Raquel Meseguer sind die Kompanie Lost Dog. Schon zweimal gewannen sie wichtige britische Preise, 2005 einen «New Choreography Award» des Bonnie Bird Choreography Fund und den Preis der Robin Howard Foundation Commission 2007. Jetzt haben sie den mit 25.000 Pfund dotierten «Place Price» für ihr Stück «It needs horses» erhalten. Es geht um einen verarmten Zirkusdirektor und seinen verwahrlosten Assistenten, die um ihr letztes Publikum kämpfen.
Ein wenig erinnerte dies die Jury an die Situation des zeitgenössischen Tanzes in England, der zugleich «zugänglich und herausfordernd, komisch und ernsthaft» sein soll – sowohl in der Vorstellung des Arts Council als auch des Publikums, das ebenfalls mit mehr als der Hälfte der Stimmen für die an Samuel Beckett erinnernde Zustandsbeschreibung der Kunst gestimmt hat. Duke und Raquel Meseguer stehen nun in einer Reihe mit den Gewinnern früherer Jahre, Rafael Bonachela und Hofesh Shechter.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Juli 2011
Rubrik: menschen, Seite 27
von
Das Stück der beiden Kompaniegründer Ángel Rojas und Carlos Rodríguez sorgte in Spanien für einigen Wirbel. Die beiden sind zwar berühmt dafür, Flamenco mit spanischen Tänzen wie Fandango oder Sevillana zu verbinden. Mit ihrem «Cambio de tercio» zum fünfzehnten Geburtstag des Nuevo Ballet Español setzen sie jedoch auf reinsten Flamenco. Was immer das ist.
Der...
Zu Beginn wuschelt eine überdimensionale Perücke wie ein großer kopfloser Zottelhund umher. Keine Angst, Rosalba Torres Guerrero wird da auch wieder herausfinden. Mit «Pénombre», ihrem ersten Stück, unternimmt das markante ehemalige Kompaniemitglied bei Anne Teresa De Keersmaeker und Alain Platel bei den «Wiener Festwochen» den Versuch, auf eigenen künstlerischen...
Martin Schläpfer,Für Ihr neues Ballett benutzen Sie Johannes Brahms’ «Ein deutsches Requiem», eine sakrale Komposition mit Chor und Gesangssolisten. Was hat Sie zu dieser ungewöhnlichen Musikwahl bewogen?
Brahms’ Werk war eine der ersten Schallplatten, die ich mir gekauft habe, in London, als ich an der Royal Ballet School studierte. Es war ein zufälliger Kauf,...
