Sehnsuchtsorte: Litauen in Luckenwalde

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Die Kunst ändert sich. Einst war das Ballett der Inbegriff der körperlichen Disziplin, danach, bei den 24-Stunden-Performances von Jan Fabre oder Marina Abramović, war größtmögliche körperliche Verausgabung angesagt.

Heute geht es deutlich ökologischer und entspannter zu: wie bei der Performance von Rugilė Barzdžiukaitė aus ­Litauen, die 2019 den «Goldenen Löwen» in Venedig gewann, als sie ihre Akteure in Liegestühlen auf einem Sandstrand inszenierte – eine Arbeit, in der die Kuratorin ­Helen Turner das Zeichen der Zeit erkannt hat: die Sehnsucht nach Öko-Relaxing statt disziplinierter Verausgabung. In ihrem E-Werk, einem Bauhaus-Bad in Luckenwalde, eine halbe Stunde südlich von Berlin, wird die berühmte Performance «Sun & Sea ­(Marina)» (Foto) ab dem 1. Mai zu erleben sein, im Juni dann bei den Berliner Festspielen;

www.kunststrom.com 

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Tanz Januar 2021
Rubrik: Side Step, Seite 16
von

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